Tag Archives: Wissenschaft

Tagung: Gemeinsam für den Klimaschutz

Gemeinsam für den Klimaschutz // 10.11.2014 // ZfTI-Essen Das vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung durchgeführte Projekt "Klimaschutz. In unserer Hand." geht seinem Ende entgegen. Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages geförderten Projekts wurden Informationsangebote für russisch- und türkischsprachige Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt und erprobt (www.klimig.de). Bei der Abschlussveranstaltung am 10. November 2014 in Essen wollen wir zum einen die Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Zum anderen wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantentorganisationen, Verbänden und anderen Interessierten über die Möglichkeiten diskutieren, Umwelt- und Klimaschutz stärker in die eigene Arbeit zu integrieren bzw. mit Initiativen zusammenzuarbeiten, die sich dafür einsetzen. Außerdem soll über die Gründung eines Bündnisses für Nordrhein-Westfalen gesprochen werden, das sich interkulturell für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzt. Die Veranstaltung ist u. a. gerichtet an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenselbstorganisationen, Kommunen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Klima- und Umweltschutzberatungsstellen, anwendungsorientierte Wissenschaft und Medien. Wir freuen...
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Podiumsdiskussion

Die Türkei vor der Staatspräsidentenschaftswahl und die Auswirkungen auf die türkeistämmigen Zuwanderer in Deutschland Im August 2014 wird zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen insbesondere für Deutschland bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen nun 2,7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger im Ausland leben in Deutschland. Das ZfTI und Universität Duisburg-Essen laden zur Podiumsdiskussion „Die Türkei vor der Staatspräsidentschaftswahl und die Auswirkungen auf die türkeistämmigen Zuwanderer in Deutschland“ 
  am Donnerstag, 10. Juli 2013 von 18:30 bis 21 Uhr im Raum S07 S00 D07 am Campus Essen herzlich ein. Teilnehmer: Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor des ZfTI/Universität Duisburg-Essen Dr. Burak Çopur, Politikwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen Songül Karabulut, Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Kurdischen Nationalkongresses Süleyman Çelik, Vorsitzender der UETD e.V. Moderator: Murad Bayraktar, Journalist, WDR...
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Diskussionsveranstaltung über Gezi-Park-Proteste

Wer sind unsere MigrantInnen und was wollen sie? Protestformen am Beispiel der transnationalen Unterstützung zur Gezi-Bewegung aus Deutschland Freitag, 13.06.2014 / 19 Uhr / Zentralbibliothek Essen (Hollestraße 3 -Gildehof- 45127 Essen) In den letzten Jahren gab es in Deutschland eine breitgefächerte Resonanz unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf vielschichtige Protestbewegungen in Spanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei. Die größte Unterstützung in Deutschland erfuhr die Gezi-Bewegung in der Türkei. Am Beispiel der Reaktion dieser Protestbewegung unter Migranten aus der Türkei sollen die Hintergründe analysiert und reflektiert und für die Förderung der Demokratie hier wie dort nutzbar gemacht werden. Junge und Alte Menschen unterschiedlicher Couleur trafen sich unter dem Nenner „Solidarität mit den Gezi – Protestlern“ – manchmal auch nicht ganz unproblematisch. „Ein >>türkischer<< Sommer in Berlin – Die Gezi-Bewegung und der Traum von Demokratie“ so lautet der Titel eines erst kürzlich veröffentlichten Buches. Die Autorinnen, Ebru Taşdemir und Canset Içpınar gehen in Form von Interviews mit Aktivist*Innen aus Berlin der Motivation auf...
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Bundesweite Veranstaltung – Wo stehen wir 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen?

27. Mai 2013, 15 Uhr, World Conference Center Bonn (Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn) Zum Gedenken an den Brandanschlag von Solingen am 29. Mai 1993 laden Landesintegrationsrat NRW, FORENA - FH Düsseldorf und Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung am 27. Mai 2013 zur bundesweiten Veranstaltung gegen Rassismus ein .
Die Welle rassistischer Gewalt zu jener Zeit war eingebettet in ein politisch aufgeheiztes Klima gegenüber Asylsuchenden und hier lebenden Migranten: Der Rassismus ist in die Mitte der Gesellschaft hinein gedrungen. Viele Umfragen verweisen auch aktuell auf ein gefährlich hohes rechtes und rassistisches Einstellungspotential in unserer Gesellschaft. Im Zeichen der Wirtschaftskrise werden rassistische Anfeindungen von Migranten und Asylsuchenden erneut hoffähig. Haben wir überhaupt etwas gelernt aus dieser mörderischen Gewalttat? Rechter Populismus und Rassismus dürfen sich nicht in der Mitte der Gesellschaft einnisten oder gar salonfähig werden. Dazu müssen Toleranz, Respekt und gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten in unserer multikulturell verfassten Einwanderungsgesellschaft in den Blickpunkt der Auseinandersetzung gerückt werden. Hierzu ist erforderlich, dass nicht...
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Türkischer Botschafter im ZfTI

Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei, besuchte am 21. Februar 2013, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen. Vor ca. 60 geladenen Gästen sprach der Botschafter zu seinem Selbstverständnis als Botschafter und zu aktuellen Fragen deutsch-türkischer Themen. Dabei beeindruckte er die Zuhörer aus Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft nicht nur durch sein nahezu akzentfreies Deutsch sondern vor allem durch seine äußerst liberale Grundhaltung und seine Visionen des deutsch-türkischen Miteinanders in Deutschland. weiterlesen

Bedeutung fremdsprachiger Medien

Symposium: Medien und Integration

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Die Rolle fremdsprachiger Medien in Deutschland und ihre Bedeutung für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und ihr Potenzial bei Informations- und Bildungskampagnen standen im Mittelpunkt des Symposiums „Integration - Institution – Medien“, an dem mehr als 130 Fachleute aus der Medienwelt, Wissenschaft, Kultur und Politik teilgenommen haben. Die Tagung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck wurde vom Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, Radyo Metropol FM und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung initiiert. „Information spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Menschen zu mündigen Bürgern, die unsere demokratische Gesellschaft mitgestalten und an ihr teilhaben. Dies ist ein zentrales Recht, das selbstverständlich auch für jene gilt, die die deutsche Sprache nicht fließend beherrschen. Umso wichtiger ist es, dass es in unserem Land kompetente, fremdsprachige Medien gibt, die aktuelle Entwicklungen unseres Landes vermitteln. Mit Projekten wie diesen tragen...
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Eine Stadt – Viele Sprachen

Am 6. September fand in Dortmund Im Rahmen des Kulturfestivals Merhaba Heimat! eine Tagung statt, die Einblicke in verschiedene Aspekte der Mehrsprachigkeit ermöglichte. Nach den Begrüßungsworten von Jörg Stüdemann, Stadtrat für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund, folgten die etwa 50 Teilnehmenden einem Vortrag von Prof. Dr. Ludger Hoffmann von der TU Dortmund über die Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum. Er wies darauf hin, dass den Mehrsprachigen deutlich mit der Forderung begegnet wird, Deutsch zu sprechen. Die Chance, die in der Mehrsprachigkeit liege, sich zu einer europäischen Gesellschaft zu entwickeln, die sich der Vielfalt der Sprachen und Kulturen verpflichtet hat, werde zu wenig gesehen. Daran anknüpfend sprach Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan vom ZfTI über die Mehrsprachigkeit im Bildungswesen. Ebenso wie im öffentlichen Raum werde in dem Diskurs stärker auf angebliche Defizite fokussiert als auf die Begabungen der Kinder. Um diese Begabungen systematisch zu fördern, stellte Frau Dr. Ekinci-Kocks von der TU Dortmund das Projekt „Sprachkompetenz“ vor, das an der Schnittstelle...
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Tagung

„Türkische Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten für Informationskampagnen“ In Essen trafen Vertreter der in Deutschland ansässigen türkischen Medien und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich zusammen, um über die Möglichkeiten von Informationskampagnen zur beruflichen Bildung in türkischen Medien zu sprechen.
Während der Tagung am 11.06.2011 im Goldschmidthaus der Evonik Industries in Essen wurden die Potenziale der türkischsprachigen Medien in Deutschland erörtert. Die Veranstaltung wurde vom türkischen Mediennetzwerk für berufliche Bildung „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ organisiert. Das Projekt „Bildung ist Zukunft -biz“ wird im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) koordiniert. Nach Begrüßungen durch Dr. Hans Kreul, Leiter Standortkommunikation Essen/Krefeld bei Evonik und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des ZfTI, wurde die Tagung von MR'in Viola-Antoinette Klanten, Leiterin des Referats „Berufsorientierung; Chancengerechtigkeit für Jugendliche“ im BMBF, eröffnet.
Kulturspezifische Informationsbedarfe sollen berücksichtigt werden In ihrer Rede wies Viola-Antoinette Klanten...
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ZfTI im Sachverständigenrat

Prof. Uslucan wurde in den Sachverständigenrat berufen Prof. Dr. Christine Langenfeld übernimmt zum 1. Juli den Vorsitz des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die 49-Jährige Juraprofessorin tritt die Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Klaus J. Bade an, der den Vorsitz turnusgemäß abgibt und ganz aus dem SVR ausscheidet, um sich wieder stärker eigenen Projekten im Bereich Integration und Migration zu widmen. Die Göttinger Europarechts-Expertin, die dem Sachverständigenrat seit Beginn angehört, wurde bereits im Januar einstimmig von den neun Sachverständigen des unabhängigen Expertengremiums gewählt. Frau Langenfeld war von 1991 bis 1997 am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg tätig. Seit 2000 hat sie einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen inne und ist Direktorin des Instituts für Öffentliches Recht. Seit vielen Jahren forscht sie zu Zuwanderungsfragen. Zu ihren zentralen Arbeitsgebieten gehören das Europarecht und der europäische Menschenrechtsschutz, das Zuwanderungsrecht sowie Bildungsfragen. Mit ihrer interdisziplinär angelegten Habilitation „Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten – eine Untersuchung am...
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AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Das ZfTI startet gemeinsam mit dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund und dem „dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ des Dortmunder Umweltamtes das neue Projekt „Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung (AMeG)“. Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen riefen im Oktober 2013 gemeinsam dazu auf, innovative Projektideen zur Energiewende im Ruhrgebiet einzureichen. Eine Expertenjury wählte unter zahlreichen Bewerbungen vier Vorschläge aus. Das Projekt „AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung" konnte die Expertenjury überzeugen. Ziel des zweijährigen Gemeinschaftsprojektes ist es, eine kulturell angepasste Ansprache und Beratung von Migrantinnen und Migranten zur energetischen Gebäudemodernisierung zu entwickeln und direkt umzusetzen. Hintergrund des Projekts ist die wachsende Zahl von Hauseigentümern, die einen Migrationshintergrund haben, von denen ein hoher Anteil türkeistämmig ist. Der Endenergieverbrauch und damit die CO2- Emissionen der privaten Haushalte werden im Wesentlichen durch den energetischen Zustand des Wohngebäudebestandes bestimmt. Somit ist die Gebäudemodernisierung der größte Hebel, um die CO2-Emissionen nachhaltig zu mindern, da bei privaten...
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Visuelle Mehrsprachigkeit in der Metropole Ruhr und der Randstad Holland

Das Projekt wird in internationaler Zusammenarbeit und in einem interdisziplinären Zugriff bearbeitet, der sprachwissenschaftliche (systemlinguistische, sozio- und pragmalinguistische, semiotische) und sozialwissenschaftliche (sozialpsychologische und raumsoziologische) Forschungsperspektiven umfasst. Die Erforschung sichtbarer Mehrsprachigkeit gibt Aufschluss über das Zusammenleben sowie über die heterogene Zusammensetzung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Metropole Ruhr, indem Praktiken der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der gesellschaftlichen Anerkennung und Nicht-Anerkennung, d.h. der Inklusion und Exklusion, aufgedeckt werden. Über die Dokumentation der vielfältigen Bedingungen, Formen und Funktionen hinaus sollen auch die zukünftigen Sprachbedarfe aus der Perspektive zunehmender Diversität und Mobilität ermittelt werden. Ein grenzüberschreitender Vergleich mit der Randstad Holland soll alternative Strategien aufzeigen. Die Erforschung der sprachenpolitischen und sozialräumlichen Bedingungen visueller Mehrsprachigkeit ist insbesondere für die Metropole Ruhr von Relevanz, weil die durch Migration hervorgerufenen Veränderungen und die durch den Strukturwandel eingeleitete Neupositionierung als Kulturregion neue Sprachbedarfe haben entstehen lassen....
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Klimaschutz. In unserer Hand

Ziel des nun gestarteten Projekts „Klimaschutz. In unserer Hand“ ist es, das Bewusstsein von Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund über die Notwenigkeit von und die Möglichkeit für Klimaschutz zu stärken, Orientierungs- und Handlungswissen zu vermitteln und zu klimaschonendem Handeln zu motivieren. Dazu werden Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen speziell für Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund entwickelt und umgesetzt. Das Projekt wird in einem Verbund, bestehend aus der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, ECOLOG - Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH in Hannover und dem Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana-Universität in Lüneburg, bearbeitet. Gefördert wird es aus Mitteln des Bundesumweltministeriums zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Mehr Informationen...
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Altersvorsorge in der türkeistämmigen Bevölkerung

Die "Rentenlücke" betrifft nicht nur Einheimische, sondern auch Einwanderer - und letztere noch in besonderem Maße, da bei ihnen aufgrund von geringeren Beiträgen, Ausfallzeiten und Frühverrentungen wegen körperlich strapazierender Tätigkeiten von einem so wie so unterdurchschnittlichen Renteniveau auszugehen ist. Waren in den vergangenen Jahren die Versuche zahlreich, die Bevölkerung für die drohenden finanziellen Risiken im Alter zu sensibilisieren und auf wissenschaftlicher Grundlage Informationsmaßnahmen zu programmieren, sind die Kenntnisse über Einstellungen zur und Voraussetzungen der privaten Altersvorsorge in der größten Einwanderercommunity, bei Menschen aus der Türkei, bisher gering. Im Auftrag des Deutschen Instituts für Altervorsorge erarbeitet das ZfTI im Jahr 2010 daher eine Expertise zum Thema, die auf der repräsentativen Befragung von in Deutschland lebenden Türkeistämmigen basiert.  ...
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Evaluation und Prozessbegleitung der Umsetzung des Integrationskonzepts Gladbeck-Brauck

Als altindustrieller, bergbaugeprägter Stadtteil sieht sich Gladbeck-Brauck besonderen Entwicklungsaufgaben gegenüber und ist vor diesem Hintergrund am Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" beteiligt. Dabei stellt sich in Brauck die besondere Herausforderung des Einbezugs von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund in diese Erneuerungsprozesse - 30% der BewohnerInnen von Brauck haben einen Migrationshintergrund. Entsprechend wurde im Stadtteil ein eigenes Integrationskonzept entwickelt, das durch eine Reihe von Projekten umgesetzt werden soll. Das ZfTI soll die Umsetzung des Integrationskonzepts wissenschaftlich begleiten. Im Ergebnis soll eine Einschätzung ermöglicht werden, inwiefern des Integrationskonzept Brauck auf die Gesamtstadt Gladbeck übertragbar ist bzw. welche Modifikationen bei einer Übertragung vorzunehmen wären.  ...
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Befragung von Migranten deutscher und türkischer Herkunft im Auftrag von WZB und Freier Uni. Amsterdam

Im Rahmen eines Projekt der Freien Universität Amsterdam und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zum europäischen Vergleich der Sozialintegration von Migranten unterschiedlicher Herkünfte hat das ZfT den deutschen Befragungsteil übernommen. Dazu wurden jeweils 500 türkischstämmige und marokkanischstämmige Migranten und 500 Einheimische zu ihrer sozioökono-mischen Lage, zum Stand ihrer Integration und Partizipation befragt. Das Projekt ist in einen internationalen Forschungsverbund eingebunden, ähnliche Erhebungen werden in den Niederlanden, Schweden, Österreich, Belgien und in Frankreich durchgeführt. Nach Abschluss der Befragung am ZfT läuft das Gesamtprojekt weiter....
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TRAMO – Int. Studiengruppe der VW-Stiftung

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird untersucht, ob sich ein Teil von Migrantenorganisationen in Europa in zunehmendem Maße transnationalisiert, wie verbreitet grenzüberschreitende Migrantenorganisationen in vier ausgewählten Ländern (Deutschland, Großbritannien, Polen und Spanien) sind, welchen Anteil Organisationen haben, die in einem engeren und spezifischen Sinne als transnational bezeichnet werden können, und welche Kontextbedingungen zur Herausbildung dieser transnationaler Migrantenorganisationen beitragen. Das Forschungsvorhaben untersucht diese Fragen in einem interdisziplinären und internationalen Team sowie unter Einbeziehung von nordamerikanischen Wissenschaftlern und europäischen Policy-Experten....
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Versorgungslage türkischer Migranten mit Diabetes

Das Projekt untersuchte, ob Defizite in der Versorgung türkischer Diabetespatienten in der stationären Reha bestehen, welche Bedürfnisse dieser Personenkreis hinsichtlichder Diabetes-Rehabilitation hat und über welche individuellen und gesundheitsfördernden Ressourcen diese Patienten bezüglich eines erfolgreichen Rehabilitationsprozesses verfügen. In Zusammenarbeit mit der Klinik Niederrhein wurden 30 türkische Diabetiker und eine entsprechende Kontrollgruppe deutscher Diabetiker (30 Patienten) an der Klinik Niederrhein befragt. Die Erkenntnisse der Studie sollten zur Gewinnung bzw. Förderung von Behandlungsansätzen herangezogen werden, die auf die sozio-kulturelle Bedarfslage von Migranten mit Diabetes eingehen, die sich von der der deutschen Patienten unterscheidet. Aus den Ergebnissen der Untersuchung lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen: Zur Rehabilitation von türkischstämmigen Diabetikern sind bikulturell kompetente und bilinguale Mitarbeitende für Schulung und Beratung erforderlich. Inhalte und Formen der Instruktionen müssen an den Bildungshintergrund der Patienten angepasst werden. Die hohe psychische Belastung der Patienten durch den Diabetes muss im täglichen Umgang mit ihnen sowie in diagnostischen und therapeutischen Strategien berücksichtigt werden. Eine Einbeziehung der Familie und des weiteren sozialen Umfelds...
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