Tag Archives: Uslucan

Podiumsdiskussion

Die Türkei vor der Staatspräsidentenschaftswahl und die Auswirkungen auf die türkeistämmigen Zuwanderer in Deutschland Im August 2014 wird zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen insbesondere für Deutschland bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen nun 2,7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger im Ausland leben in Deutschland. Das ZfTI und Universität Duisburg-Essen laden zur Podiumsdiskussion „Die Türkei vor der Staatspräsidentschaftswahl und die Auswirkungen auf die türkeistämmigen Zuwanderer in Deutschland“ 
  am Donnerstag, 10. Juli 2013 von 18:30 bis 21 Uhr im Raum S07 S00 D07 am Campus Essen herzlich ein. Teilnehmer: Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, Wissenschaftlicher Direktor des ZfTI/Universität Duisburg-Essen Dr. Burak Çopur, Politikwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen Songül Karabulut, Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Kurdischen Nationalkongresses Süleyman Çelik, Vorsitzender der UETD e.V. Moderator: Murad Bayraktar, Journalist, WDR...
weiterlesen

Diskussionsveranstaltung über Gezi-Park-Proteste

Wer sind unsere MigrantInnen und was wollen sie? Protestformen am Beispiel der transnationalen Unterstützung zur Gezi-Bewegung aus Deutschland Freitag, 13.06.2014 / 19 Uhr / Zentralbibliothek Essen (Hollestraße 3 -Gildehof- 45127 Essen) In den letzten Jahren gab es in Deutschland eine breitgefächerte Resonanz unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf vielschichtige Protestbewegungen in Spanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei. Die größte Unterstützung in Deutschland erfuhr die Gezi-Bewegung in der Türkei. Am Beispiel der Reaktion dieser Protestbewegung unter Migranten aus der Türkei sollen die Hintergründe analysiert und reflektiert und für die Förderung der Demokratie hier wie dort nutzbar gemacht werden. Junge und Alte Menschen unterschiedlicher Couleur trafen sich unter dem Nenner „Solidarität mit den Gezi – Protestlern“ – manchmal auch nicht ganz unproblematisch. „Ein >>türkischer<< Sommer in Berlin – Die Gezi-Bewegung und der Traum von Demokratie“ so lautet der Titel eines erst kürzlich veröffentlichten Buches. Die Autorinnen, Ebru Taşdemir und Canset Içpınar gehen in Form von Interviews mit Aktivist*Innen aus Berlin der Motivation auf...
weiterlesen

Bundesweite Veranstaltung – Wo stehen wir 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen?

27. Mai 2013, 15 Uhr, World Conference Center Bonn (Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn) Zum Gedenken an den Brandanschlag von Solingen am 29. Mai 1993 laden Landesintegrationsrat NRW, FORENA - FH Düsseldorf und Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung am 27. Mai 2013 zur bundesweiten Veranstaltung gegen Rassismus ein .
Die Welle rassistischer Gewalt zu jener Zeit war eingebettet in ein politisch aufgeheiztes Klima gegenüber Asylsuchenden und hier lebenden Migranten: Der Rassismus ist in die Mitte der Gesellschaft hinein gedrungen. Viele Umfragen verweisen auch aktuell auf ein gefährlich hohes rechtes und rassistisches Einstellungspotential in unserer Gesellschaft. Im Zeichen der Wirtschaftskrise werden rassistische Anfeindungen von Migranten und Asylsuchenden erneut hoffähig. Haben wir überhaupt etwas gelernt aus dieser mörderischen Gewalttat? Rechter Populismus und Rassismus dürfen sich nicht in der Mitte der Gesellschaft einnisten oder gar salonfähig werden. Dazu müssen Toleranz, Respekt und gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten in unserer multikulturell verfassten Einwanderungsgesellschaft in den Blickpunkt der Auseinandersetzung gerückt werden. Hierzu ist erforderlich, dass nicht...
weiterlesen

Eine Stadt – Viele Sprachen

Am 6. September fand in Dortmund Im Rahmen des Kulturfestivals Merhaba Heimat! eine Tagung statt, die Einblicke in verschiedene Aspekte der Mehrsprachigkeit ermöglichte. Nach den Begrüßungsworten von Jörg Stüdemann, Stadtrat für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund, folgten die etwa 50 Teilnehmenden einem Vortrag von Prof. Dr. Ludger Hoffmann von der TU Dortmund über die Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum. Er wies darauf hin, dass den Mehrsprachigen deutlich mit der Forderung begegnet wird, Deutsch zu sprechen. Die Chance, die in der Mehrsprachigkeit liege, sich zu einer europäischen Gesellschaft zu entwickeln, die sich der Vielfalt der Sprachen und Kulturen verpflichtet hat, werde zu wenig gesehen. Daran anknüpfend sprach Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan vom ZfTI über die Mehrsprachigkeit im Bildungswesen. Ebenso wie im öffentlichen Raum werde in dem Diskurs stärker auf angebliche Defizite fokussiert als auf die Begabungen der Kinder. Um diese Begabungen systematisch zu fördern, stellte Frau Dr. Ekinci-Kocks von der TU Dortmund das Projekt „Sprachkompetenz“ vor, das an der Schnittstelle...
weiterlesen

Tagung

„Türkische Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten für Informationskampagnen“ In Essen trafen Vertreter der in Deutschland ansässigen türkischen Medien und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich zusammen, um über die Möglichkeiten von Informationskampagnen zur beruflichen Bildung in türkischen Medien zu sprechen.
Während der Tagung am 11.06.2011 im Goldschmidthaus der Evonik Industries in Essen wurden die Potenziale der türkischsprachigen Medien in Deutschland erörtert. Die Veranstaltung wurde vom türkischen Mediennetzwerk für berufliche Bildung „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ organisiert. Das Projekt „Bildung ist Zukunft -biz“ wird im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) koordiniert. Nach Begrüßungen durch Dr. Hans Kreul, Leiter Standortkommunikation Essen/Krefeld bei Evonik und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des ZfTI, wurde die Tagung von MR'in Viola-Antoinette Klanten, Leiterin des Referats „Berufsorientierung; Chancengerechtigkeit für Jugendliche“ im BMBF, eröffnet.
Kulturspezifische Informationsbedarfe sollen berücksichtigt werden In ihrer Rede wies Viola-Antoinette Klanten...
weiterlesen

ZfTI im Sachverständigenrat

Prof. Uslucan wurde in den Sachverständigenrat berufen Prof. Dr. Christine Langenfeld übernimmt zum 1. Juli den Vorsitz des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die 49-Jährige Juraprofessorin tritt die Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Klaus J. Bade an, der den Vorsitz turnusgemäß abgibt und ganz aus dem SVR ausscheidet, um sich wieder stärker eigenen Projekten im Bereich Integration und Migration zu widmen. Die Göttinger Europarechts-Expertin, die dem Sachverständigenrat seit Beginn angehört, wurde bereits im Januar einstimmig von den neun Sachverständigen des unabhängigen Expertengremiums gewählt. Frau Langenfeld war von 1991 bis 1997 am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg tätig. Seit 2000 hat sie einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen inne und ist Direktorin des Instituts für Öffentliches Recht. Seit vielen Jahren forscht sie zu Zuwanderungsfragen. Zu ihren zentralen Arbeitsgebieten gehören das Europarecht und der europäische Menschenrechtsschutz, das Zuwanderungsrecht sowie Bildungsfragen. Mit ihrer interdisziplinär angelegten Habilitation „Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten – eine Untersuchung am...
weiterlesen