Tag Archives: Studien

Tagung: Gemeinsam für den Klimaschutz

Gemeinsam für den Klimaschutz // 10.11.2014 // ZfTI-Essen Das vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung durchgeführte Projekt "Klimaschutz. In unserer Hand." geht seinem Ende entgegen. Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages geförderten Projekts wurden Informationsangebote für russisch- und türkischsprachige Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt und erprobt (www.klimig.de). Bei der Abschlussveranstaltung am 10. November 2014 in Essen wollen wir zum einen die Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Zum anderen wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantentorganisationen, Verbänden und anderen Interessierten über die Möglichkeiten diskutieren, Umwelt- und Klimaschutz stärker in die eigene Arbeit zu integrieren bzw. mit Initiativen zusammenzuarbeiten, die sich dafür einsetzen. Außerdem soll über die Gründung eines Bündnisses für Nordrhein-Westfalen gesprochen werden, das sich interkulturell für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzt. Die Veranstaltung ist u. a. gerichtet an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenselbstorganisationen, Kommunen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Klima- und Umweltschutzberatungsstellen, anwendungsorientierte Wissenschaft und Medien. Wir freuen...
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Diskussionsveranstaltung über Gezi-Park-Proteste

Wer sind unsere MigrantInnen und was wollen sie? Protestformen am Beispiel der transnationalen Unterstützung zur Gezi-Bewegung aus Deutschland Freitag, 13.06.2014 / 19 Uhr / Zentralbibliothek Essen (Hollestraße 3 -Gildehof- 45127 Essen) In den letzten Jahren gab es in Deutschland eine breitgefächerte Resonanz unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf vielschichtige Protestbewegungen in Spanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei. Die größte Unterstützung in Deutschland erfuhr die Gezi-Bewegung in der Türkei. Am Beispiel der Reaktion dieser Protestbewegung unter Migranten aus der Türkei sollen die Hintergründe analysiert und reflektiert und für die Förderung der Demokratie hier wie dort nutzbar gemacht werden. Junge und Alte Menschen unterschiedlicher Couleur trafen sich unter dem Nenner „Solidarität mit den Gezi – Protestlern“ – manchmal auch nicht ganz unproblematisch. „Ein >>türkischer<< Sommer in Berlin – Die Gezi-Bewegung und der Traum von Demokratie“ so lautet der Titel eines erst kürzlich veröffentlichten Buches. Die Autorinnen, Ebru Taşdemir und Canset Içpınar gehen in Form von Interviews mit Aktivist*Innen aus Berlin der Motivation auf...
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Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei

Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) und das Literatürk Festival laden Sie herzlich ein zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema: Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei am Dienstag, 06. Mai 2014 ab 19:00 Uhr in der Stiftung ZfTI (Altendorfer Str. 3, 45127 Essen) Referenten: Bülent Mumay, Koordinator für Digitale Medien bei der Hürriyet und Sabine Küper-Büsch, freie Journalistin in der Türkei. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Funkhaus Europa-Köln Radyosu und dem Deutschen Journalisten-Verband-Landesverband NRW(DJV NRW) statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorzeitige und frühzeitige Anmeldung erforderlich. Bitte füllen Sie das Anmeldeformular bis 30. April aus. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Eine Bestätigung wird nicht versandt, Absagen werden per Mail mitgeteilt....
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Diskussionsveranstaltung: Arbeitsmarkt für Akademiker

Arbeitsmarkt für Akademiker - Türkischstämmige Akademiker verlassen Deutschland? Eine gemeinsame Veranstaltung von von Türkisch- Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e.V. (TD-Plattform) und Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung im Rahmen des MIGOVITA-Projektes. Donnerstag, den 12.12.2013, ab 18:00 Uhr, im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI - Altendorfer Str. 3, 45127 Essen) Hochqualifizierte Türkeistämmige - Ein Potenzial für Deutschland Arbeitgeber verschenken wertvolles Arbeitskräftepotenzial. Von den hochqualifizierten Migranten sind rund zehn Prozent arbeitslos, während nur drei Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels sollten nicht der ethnisch-kulturelle Hintergrund, sondern die individuellen Fähigkeiten über Karriereperspektiven entscheiden. Für viele hochqualifizierte Türkeistämmige ist die Türkei eine wichtige Option in der Lebens- und Arbeitsplanung, ohne dass sie sich endgültig für oder gegen ein Land entscheiden. Temporäre und wechselnde Aufenthalte zwischen Ländern gehören zur Karriereplanung von Hochqualifizierten. Türkeistämmige sollten ihren Bildungserfolg, ihre natürliche Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz bei ihrer Karriereplanung selbstbewusst vermarkten. Wie das geht, welche Möglichkeiten der Arbeitsmarkt in Deutschland...
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Migrationstrends hochqualifizierter Türkeistämmiger

TAGUNG

„Migrationstrends hochqualifizierter Türkeistämmiger“ Gemeinsame Tagung des Goethe-Instituts Izmir und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung mit Unterstützung der Ernst Reuter Initiative ORT: Handelskammer Izmir, Atatürk Caddesi No:126 35210; Pasaport / İzmir DATUM: 20.11.2013 10:30 Uhr Begrüßung Roland Schmidt, Leiter Goethe-Institut Izmir Akın Kazançoğlu, stellv. Leiter der Handelskammer Izmir Ünal Koyuncu, Amt für Auslandstürken und Verwandtschaft Margit Häberle, Deutsche Generalkonsulin Izmir 11:00-12:45 Uhr Vorträge Caner Aver, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung „Migrationstendenzen türkischer Hochqualifizierter“ Dr. Oliver Koppel, Institut der Deutschen Wirtschaft (Köln) „Wirtschaftliche Folgen der Auswanderung von Hochqualifizierten für Deutschland“ 12:45 – 14:00 Uhr Mittagspause 14:00 - 15:15 Uhr Podiumsdiskussion 1 „Welchen Mehrwert bringen türkeistämmige Hochqualifizierte in die Türkei mit?“(Moderation: Caner Aver) Ünal Ören, TD-Industrie- und Handelskammer Sedef Özer, IZKA (Izmir Development Agency) Özer Kücükgöl, Geschäftsführer bei HPT Hartner Teknik Parça San. Tic. Ltd. Şti 15:15 - 15:40 Uhr Kaffeepause 15:40 – 16:00 Uhr Präsentation: Der Rückkehrer-Stammtisch Ҫiğdem Akkaya, (Mitgründerin und Organisatorin des Rückkehrerstammtisches Istanbul) 16:00 -17:15 Uhr Podiumsdiskussion 2: „Was sind die Beweggründe einer Abwanderung? Erfahrungsberichte“ (Moderation: Hatice Akyün) Pelin Cingöz (Rückkehrerin) Ҫiğdem Akkaya (Istanbul) Sema Şen (Rück-Rückkehrerin) Ceyda Kırcı (potentielle Rückkehrerin) 17:15 – 17.30...
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Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet

Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet Fotografien von Mustafa Şentürk Eröffnung am Donnerstag, 20. Juni 2013 um 19:30 Uhr in der VHS

Beitragsfoto: Mustafa Sentürk

Vom 21. Juni bis zum 19. Juli 2013 präsentiert das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die Ausstellung „Kubus oder Kuppel. Moscheen. Perspektiven einer Bauaufgabe“. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit einer Fotoausstellung, Autorengesprächen sowie Lesungen in Kooperation mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und demLiteratürk Festival begleitet. Mit der Fotoausstellung: „Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet“ wirft Film und Fotokünstler Mustafa Şentürk einen sehr persönlichen Blick auf unterschiedliche Moscheebauten im Ruhrgebiet und das vielfältige Leben im Umkreis der Gebetshäuser. Die Moscheen im Ruhrgebiet zeigen eine große Vielfalt und spiegeln den Charakter dieser bunten Region. Türkische, arabische, bosnische, iranische, deutsche Muslime besuchen die unterschiedlichen Gebetshäuser, die zu verschiedenen Dachverbänden gehören. Unterschiede gibt es auch bei den Bauarten der Moscheen. Neue Moscheebauten finden zwar mehr Beachtung in der Gesellschaft, aber die Moscheenlandschaft im Ruhrgebiet wird...
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Eröffnung der Bücherecke „Türkei-Bibliothek“ in der Stadtbibliothek Essen

Eröffnung der Bücherecke „Türkei-Bibliothek“ in der Stadtbibliothek Essen Mittwoch, 5. Juni 2013, ab 19:30 Uhr, Zentralbilbliothek Essen (Hollestr. 3, 45127 Essen). Nach einer Spende des türkischen Kulturministeriums von über 1000 Büchern an die Stadtbibliothek Essen im vergangenen November, sind die Bücher nunmehr eingepflegt und stehen der Bevölkerung zur Verfügung. Gemeinsam mit interessierten Menschen wollen die Stadtbibliothek Essen, das Generalkonsulat der Republik Türkei, der Essener Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen sowie das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung die Eröffnung mit einer zweisprachigen Lesung des Romans „Der hinkende Rhythmus“ von Gaye Boralıoğlu(Übersetzung: Recai Hallaç) offiziell begehen. Mit der Schenkung nimmt die Stadtbibliothek an einem Programm des türkischen Kulturministeriums teil, das bei Bedarf weitere, kostenfreie Aktualisierungen ermöglicht. Das, auf Initiative von Gönül Eğlence, Vorstandssprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen, in Gang gesetzte Projekt konnte mit Unterstützung des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung und des Kultur- und Integrationsdezernenten Andreas Bomheuer realisiert werden. Mittwoch, 5. Juni 2013, ab 19:30 Uhr, Zentralbilbliothek Essen (Hollestr. 3, 45127 Essen). Programm 19:30 Uhr Einlass 20:00 Uhr...
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Bundesweite Veranstaltung – Wo stehen wir 20 Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen?

27. Mai 2013, 15 Uhr, World Conference Center Bonn (Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn) Zum Gedenken an den Brandanschlag von Solingen am 29. Mai 1993 laden Landesintegrationsrat NRW, FORENA - FH Düsseldorf und Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung am 27. Mai 2013 zur bundesweiten Veranstaltung gegen Rassismus ein .
Die Welle rassistischer Gewalt zu jener Zeit war eingebettet in ein politisch aufgeheiztes Klima gegenüber Asylsuchenden und hier lebenden Migranten: Der Rassismus ist in die Mitte der Gesellschaft hinein gedrungen. Viele Umfragen verweisen auch aktuell auf ein gefährlich hohes rechtes und rassistisches Einstellungspotential in unserer Gesellschaft. Im Zeichen der Wirtschaftskrise werden rassistische Anfeindungen von Migranten und Asylsuchenden erneut hoffähig. Haben wir überhaupt etwas gelernt aus dieser mörderischen Gewalttat? Rechter Populismus und Rassismus dürfen sich nicht in der Mitte der Gesellschaft einnisten oder gar salonfähig werden. Dazu müssen Toleranz, Respekt und gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten in unserer multikulturell verfassten Einwanderungsgesellschaft in den Blickpunkt der Auseinandersetzung gerückt werden. Hierzu ist erforderlich, dass nicht...
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Türkischer Botschafter im ZfTI

Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei, besuchte am 21. Februar 2013, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen. Vor ca. 60 geladenen Gästen sprach der Botschafter zu seinem Selbstverständnis als Botschafter und zu aktuellen Fragen deutsch-türkischer Themen. Dabei beeindruckte er die Zuhörer aus Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft nicht nur durch sein nahezu akzentfreies Deutsch sondern vor allem durch seine äußerst liberale Grundhaltung und seine Visionen des deutsch-türkischen Miteinanders in Deutschland. weiterlesen

Türkeiveranstaltung im Bundestag

Türkei: Ordnungsmacht zwischen Verantwortung und Selbstüberschätzung? Vortragsveranstaltung mit Michael Thumann Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI), der Auslandsgesellschaft Deutschland und der SPD-Bundestagsfraktion sprach der Leiter der ZEIT-Redaktion für den Nahen und Mittleren Osten in Istanbul, Michael Thumann, vor etwa 200 geladenen Gästen im Deutschen Bundestag zum Thema „Türkei: Ordnungsmacht zwischen Verantwortung und Selbstüberschätzung?“ Der Zeitpunkt für den Vortrag hätte nicht besser gewählt sein können: Gerade erst ist die Türkei durch die Stationierung von Patriot-Abwehrraketen in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit geraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Thomas de Maiziére reisen nur wenige Tage nach dem Vortrag zu politischen Gesprächen in die Türkei. Auch der SPD-Vorsitzende Gabriel reist in Kürze in die Türkei. Vor diesem Hintergrund analysierte Michael Thumann nach einer allgemeinen Einführung in das Thema durch den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler, die unterschiedlichen Facetten der türkischen innen- und Außenpolitik. Eingebettet in ein islamisch-konservatives Wertegerüst wird sie vor allem in der arabischen Welt von vielen...
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DGFF-Kongress

Türkisch als Fremdsprache in europäischen Transmigrationsgesellschaften In diesem Workshop soll TaF daher bewusst nicht aus der Perspektive der Herkunftssprache/n oder als Anhängsel von DaZ betrachtet werden. Vielmehr soll durch den expliziten TaF-Fokus das Potenzial dieser Sprache für monolinguale Sprecher betont werden. Existierende Best-PracticeInitiativen sollen zusammengeführt und wenn möglich durch empirische Studien, Konzepte und theoretische Überlegungen fundiert werden.mehr...
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Kooperationsvereinbarung zwischen TIAD und ZfTI

Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutsch-Türkischen Unternehmerverein (TİAD) und der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung unterzeichnet. Während des Deutsch-Türkischen Wirtschaftstages, am 23.11..20012, in Nürnberg unterzeichneten Dr. Andreas Goldberg, Geschäftsführer der Stiftung ZFTI, und RA Emre Hizli, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Unternehmervereins TİAD, einen Kooperationsvertrag. Beide Organisationen, ZFTI und TIAD, verbindet die Gemeinsamkeit, die wirtschaftliche Integration der türkischen Migranten in Deutschland als eine zentrale Voraussetzung für ihre gesellschaftliche und politische Integration voranzutreiben. Daher wollen das ZfTI und TIAD mit dem Abschluss dieser formalen Kooperationsvereinbarung diese dynamische Entwicklung fördern, Synergien aus der unterschiedlichen Fokussierung der Kooperationspartner gewinnen und die Aktivierung, Unterstützung und Begleitung der unternehmerischen Selbständigkeit vorantreiben. Zu dieser Zusammenarbeit gehört aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Projekten, um die Belange, Interessen und besondere Beratungs- und Unterstützungsbedarfe der türkischen Existenzgründern und Selbständigen gerecht zu werden, gemeinsame Veranstaltungen zu Organisieren und Publikationen herauszugeben....
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Bedeutung fremdsprachiger Medien

Symposium: Medien und Integration

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Die Rolle fremdsprachiger Medien in Deutschland und ihre Bedeutung für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und ihr Potenzial bei Informations- und Bildungskampagnen standen im Mittelpunkt des Symposiums „Integration - Institution – Medien“, an dem mehr als 130 Fachleute aus der Medienwelt, Wissenschaft, Kultur und Politik teilgenommen haben. Die Tagung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck wurde vom Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, Radyo Metropol FM und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung initiiert. „Information spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Menschen zu mündigen Bürgern, die unsere demokratische Gesellschaft mitgestalten und an ihr teilhaben. Dies ist ein zentrales Recht, das selbstverständlich auch für jene gilt, die die deutsche Sprache nicht fließend beherrschen. Umso wichtiger ist es, dass es in unserem Land kompetente, fremdsprachige Medien gibt, die aktuelle Entwicklungen unseres Landes vermitteln. Mit Projekten wie diesen tragen...
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Symposium: Integration – Institution – Medien

12. November 2012, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz (Peter-Altmeier-Allee 1, Mainz), Festsaal der Staatskanzlei

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Die deutsche Medienlandschaft ist so vielfältig wie die deutsche Gesellschaft selbst. Nicht nur die neuen Medien bereichern uns, sondern auch zielgruppenspezifische Angebote. So sind türkischsprachige Medien seit langem fester Bestandteil unserer Medienlandschaft und spiegeln die Interkulturalität unseres Landes wider. Medien spielen bei der Meinungsbildung und Information von Menschen eine herausragende Rolle. Der Zugang zu Medien und deren Nutzung ist daher von entscheidender Bedeutung. Fremdsprachige Angebote können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Diese Medien und deren Potenziale sollen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, zu der Radyo METROPOL FM, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz in die Staatskanzlei in Mainz einladen....
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Gemeinsam für Klima und Umweltschutz!

Durch das KLIMIG-Projekt soll unter der türkischstämmigen und russischsprachigen Bevölkerung die Sensibilität für Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein verstärkt und eine Verhaltensänderung in den Pilotbundesländern Hamburg, Niedersachsen und NRW angeregt werden. Die Tagung im Neuen Rathaus Hannover am 22.10.212 wurde mit der Eröffnungsrede von der Bürgermeisterin Regine Kramarek und dem Türkischen Generalkonsul Tunca Özçuhadar eröffnet. „Für das Thema Umweltschutz und Klimawandel als grenzüberschreitende Probleme müssen soll alle Menschen zusammenarbeiten„ sagte Tunca Özçuhadar. An der Tagung haben Dmitrij Vaisband, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsch-Russischer Unternehmer e.V., Dr. Andreas Goldberg, Geschäftsführer der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Dr. Silke Kleinhückelkotten, stellvertretende Geschäftsführerin teilgenommen. Klimaschutz spart Geld! Mareike Welke vom Bundesumweltministerium hat die Klimaschutzinitiative mit ihren Zielen, Instrumenten und potenziellen Energieeinsparmöglichkeiten vorgestellt. „Beim Energieverbrauch können bereits durch kleine Maßnahmen wie z.B. in der Wärmedämmung in Haushalten signifikante Einsparungen möglich sein“ betonte Silke Kleinhückelkotten. Sie unterstrich, dass die meisten klimaschonenden Konsumgewohnheiten einfach und schnell angewendet werden können und sehr selten zu zusätzlichen Kosten führen kann. weiterlesen

MIGOVITA: Büroeröffnung in Köln

Das interkulturelle Büro des Modellprojektes hat am 5.7.2012 die Arbeit in Köln aufgenommen. Etwa 60 Gäste feierten gegen 11.00h die Eröffnung inmitten der Altstadt von Köln. Alle Kooperationspartner, die Förderer und viele Interessierte waren gekommen. Alle drei Communities waren unter den zahlreichen Gästen vertreten, viele kamen in dieser Zusammensetzung das erste Mal zusammen und so gab es viele gegenseitige Vorstellungen und auch schon Verabredungen für weitere Treffen. In seinem Grußwort betonte Dr. Lothar Theodor Lemper von der Otte Benecke Stiftung, dass der Standort im Herzen der Stadt mit Bedacht gewählt worden war, da das Thema Integration eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung ist. Der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, Herr Fritz Schramma, zeigte sich hocherfreut über diese neue Initiative und wünschte dem Projekt viel Erfolg. Die beiden Vertreterinnen der Förderer, Frau Schulte Beckhausen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Frau Hanne Wurzel von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) betonten ihr intensives Interesse an den Ergebnissen des Projektes und...
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Tagung

„Türkische Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten für Informationskampagnen“ In Essen trafen Vertreter der in Deutschland ansässigen türkischen Medien und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich zusammen, um über die Möglichkeiten von Informationskampagnen zur beruflichen Bildung in türkischen Medien zu sprechen.
Während der Tagung am 11.06.2011 im Goldschmidthaus der Evonik Industries in Essen wurden die Potenziale der türkischsprachigen Medien in Deutschland erörtert. Die Veranstaltung wurde vom türkischen Mediennetzwerk für berufliche Bildung „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ organisiert. Das Projekt „Bildung ist Zukunft -biz“ wird im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) koordiniert. Nach Begrüßungen durch Dr. Hans Kreul, Leiter Standortkommunikation Essen/Krefeld bei Evonik und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des ZfTI, wurde die Tagung von MR'in Viola-Antoinette Klanten, Leiterin des Referats „Berufsorientierung; Chancengerechtigkeit für Jugendliche“ im BMBF, eröffnet.
Kulturspezifische Informationsbedarfe sollen berücksichtigt werden In ihrer Rede wies Viola-Antoinette Klanten...
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ZfTI im Sachverständigenrat

Prof. Uslucan wurde in den Sachverständigenrat berufen Prof. Dr. Christine Langenfeld übernimmt zum 1. Juli den Vorsitz des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die 49-Jährige Juraprofessorin tritt die Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Klaus J. Bade an, der den Vorsitz turnusgemäß abgibt und ganz aus dem SVR ausscheidet, um sich wieder stärker eigenen Projekten im Bereich Integration und Migration zu widmen. Die Göttinger Europarechts-Expertin, die dem Sachverständigenrat seit Beginn angehört, wurde bereits im Januar einstimmig von den neun Sachverständigen des unabhängigen Expertengremiums gewählt. Frau Langenfeld war von 1991 bis 1997 am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg tätig. Seit 2000 hat sie einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen inne und ist Direktorin des Instituts für Öffentliches Recht. Seit vielen Jahren forscht sie zu Zuwanderungsfragen. Zu ihren zentralen Arbeitsgebieten gehören das Europarecht und der europäische Menschenrechtsschutz, das Zuwanderungsrecht sowie Bildungsfragen. Mit ihrer interdisziplinär angelegten Habilitation „Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten – eine Untersuchung am...
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Expertise und Wegweiser

„Türkische Medienmacher zeigen hohes Verantwortungsbewusstsein zur Entwicklung der Community“ Die Expertise über und der Wegweiser zu türkischen Medien in Deutschland wurden heute im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) in Essen vorgestellt. Die Türkische Medienlandschaft in Deutschland ist vielfältig: Sieben überregionale Tageszeitungen, über 50 Regionalzeitungen/Periodika, 13 spezielle Fernsehsender für die türkische Bevölkerungsgruppe in Europa, 1 Vollprogramm-Radiosender sowie zahlreiche Internetseiten stehen in Deutschland zur Verfügung. Außerdem bieten öffentliche und private Medien türkischsprachige Sendezeiten. Nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch aufgrund ihrer Reichweite sind die türkischen Medien starke, geeignete Partner für Informationskampagnen deutscher Institutionen. Die aktuellen Zahlen des ZfTI zeigen, dass 86 % der türkeistämmigen Migranten türkisches Fernsehen als Informationsmedium nutzen. Fast 70 % nutzen türkische Zeitungen und ca 45 % die türkischsprachigen Internetseiten zur Information. Das Projekt „netzwerk biz - Bildung ist Zukunft“ des ZfTI, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ gefördert wird, wurde mit Unterstützung der führenden türkischen Medien ins Leben gerufen, um...
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Klimaschutz. In unserer Hand

Ziel des nun gestarteten Projekts „Klimaschutz. In unserer Hand“ ist es, das Bewusstsein von Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund über die Notwenigkeit von und die Möglichkeit für Klimaschutz zu stärken, Orientierungs- und Handlungswissen zu vermitteln und zu klimaschonendem Handeln zu motivieren. Dazu werden Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen speziell für Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund entwickelt und umgesetzt. Das Projekt wird in einem Verbund, bestehend aus der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, ECOLOG - Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH in Hannover und dem Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana-Universität in Lüneburg, bearbeitet. Gefördert wird es aus Mitteln des Bundesumweltministeriums zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Mehr Informationen...
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Analyse der Angebote der Moscheegemeinden in Deutschland

Für die gesellschaftliche Integration von Migranten sind ihre Selbstorganisationen von herausragender Bedeutung. Sie schaffen Sozialkapital, bündeln und artikulieren Interessen und fungieren als Ansprechpartner und Adressaten von Maßnahmen für aufnahmegesellschaftliche Akteure. Zugleich kommt gerade der Eingliederung des Islams in Deutschland in den letzten Jahren besondere Bedeutung zu indem versucht wird, die bestehende Organisationslandschaft zu einem effektiven Kooperationspartner in verschiedenen integrationsrelevanten Bereichen weiter zu entwickeln. Hiervon zeugt insbesondere die Islamkonferenz der Bundesregierung. Es gilt, den Islam vom Rand in die Mitte der deutschen Gesellschaft zu führen. Dabei sind die Moscheegemeinden Kristallisationspunkte muslimischen Lebens in Deutschland und gemeinsam mit ihren Verbänden auch potentiell zentrale Akteure der Sozialintegration. Zugleich gibt es aber keine umfassenden und systematischen Kenntnisse über die Voraussetzungen der Gemeinden für die Unterstützung der Integration ihrer Klientel und über Indikatoren zur Messung dieser Potentiale. Das Zentrum für Türkeistudien hatte im Jahr 2009 mit Förderung des EIF eine aktuelle Komplettliste der in Deutschland ansässigen muslimischen Organisationen erstellt und damit eine wichtige Voraussetzung für...
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Bestandsaufnahme der muslimischen MSO

Für die gesellschaftliche Integration von Migranten sind ihre Selbstorganisationen (MSO) von herausragender Bedeutung als Adressaten von Maßnahmen. Kaum ein Integrationsprojekt von Bund, Ländern, Gemeinden, Wohlfahrtsverbänden oder auch Privatwirtschaft, das auf das "Empowerment" von Zuwanderern setzt, kommt heute ohne die Einbeziehung der MSO aus. Zugleich kommt gerade der Eingliederung des Islams in Deutschland in den letzten Jahren besondere Bedeutung zu. Hiervon zeugt nicht nur die Islamkonferenz der Bundesregierung, sondern auch die zahlreichen zivilgesellschaftlichen christlich-islamischen Dialoganstrengungen der letzten Jahre. Die Aufgabe der Integration des Islams ist nicht unberechtigter Weise zum zentralen Kristallisationspunkt von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Integrationsbemühungen in Deutschland geworden, vereinen die Einwanderer aus muslimisch geprägten Herkunftsländern doch Merkmale sozialer und kultureller Differenz - eine doppelte Integrationsaufgabe also, Es gilt, den Islam vom Rand in die Mitte der deutschen Gesellschaft zu führen, und dies bei Schaffung enger zivilgesellschaftlicher Verbindungen zwischen Mehrheit und Minderheit, die Voraussetzung für ein konsensuale Verwirklichung dieses Zieles sind. Vor diesem Hintergrund ist das komplette Fehlen einer Bestandsaufnahme und...
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Biodiversität und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

Die negativen Folgen des Klimawandels und die zunehmende Umweltverschmutzung betreffen auch die Türkeistämmigen in Deutschland. Gleichzeitig ist die Partizipation der türkeistämmigen Bevölkerung in Umwelt- und Naturschutzverbänden defizitär. Sie werden selten als Zielgruppe für Informationskampagnen oder Maßnahmen einbezogen. Es fehlt eine konsequente Partizipation der Migrantenorganisationen. Verbesserungsmöglichkeiten sind im Rahmen dieses Verbundprojektes (BUND AK interkulturell; Ecolog-Institut; NaBu; Grüne Liga, TEMA Stiftung, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung) unter der Leitung des Deutschen Naturschutzringes ermittelt worden. Das ZfT hat in seinem Teilprojekt folgende Untersuchungen durchgeführt: 1. Bestandsaufnahme der türkischen Medienlandschaft 2. Expertengespräche mit türkischen Journalisten und Redakteuren 3. Workshop mit türkischen Redaktionen. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind in den Endbericht des Auftraggebers, hier der Deutsche Naturschutzring, eingeflossen.

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Demographischer Wandel und Integration in Köln

Der demographische Wandel der Industriegesellschaften wird besonders in den Städten sichtbar. Besondere Bedeutung kommt in diesem Prozess der Zuwanderung aus dem Ausland zu, da sie einerseits den Schrumpfungs- und Alterungsprozess verlangsamt, andererseits aber jedoch die Heterogenisierung der Lebensstile beschleunigt. Die Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen erfordert erhebliche Anstrengungen, birgt aber auch zahlreiche Chancen. Um eine bedarfsgerechte, strategische, zielgerichtete und daher kleinräumige bzw. sozialräumliche Strategie entwickeln zu können ist zunächst notwendig, sich ein Bild über die derzeitige und soweit möglich künftige Lebenssituation der Zuwanderer zu machen. Der Rat der Stadt Köln hat daher eine Befragung von Personen mit Zuwanderungshintergrund zu integrationsrelevanten Fragestellungen in Auftrag gegeben, die empirische Informationen zur Lebenssituation und Lebenseinstellung einschließlich der Zukunftsplanung sowie dem Grad der Integration der Kölner Bevölkerung mit Zuwanderungshintergrund liefern soll. In vier ausgewählten Sozialräumen der Stadt Köln werden repräsentativ 1.600 Face-to-face-Interviews mit Personen mit Migrationshintergrund geführt und vergleichend mit einer Befragung zum demographischen Wandel der Gesamtbevölkerung in der Stadt Köln, jedoch unter integrationsrelevanten Fragestellungen ausgewertet....
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Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland

Projekt der Stiftung Zentrum für Türkeistudien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Freiwilliges Engagement ist einer der wichtigsten Bestandteile einer funktionierenden Zivilgesellschaft. Die Teilhabe von Migranten an unterschiedlichen Formen freiwilligen Engagements der Gesamtgesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Integration, ebenso wie ethnische Selbstorganisation einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der kulturellen Identität im Integrationsprozess leisten kann. Bisher wurde jedoch dem Engagement von Migrantinnen und Migranten kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb hat das BMFSFJ die Stiftung Zentrum für Türkeistudien beauftragt, eine Untersuchung des Engagements und der Potenziale in der türkischen Community durchzuführen. Ziel der Studie ist, Ansatzpunkte für die Förderung des freiwilligen Engagements zu identifizieren, um die Gelegenheitsstrukturen zu schaffen oder zu verbessern.

Datengrundlage:

1.500 standardisierte Telefoninterviews mit türkeistämmigen Haushalten, 52 halbstandardisierte Experteninterviews

Ergebnisse:

Beteiligung, Engagement und Potenziale

  • 64% der Befragten türkeistämmigen Migranten beteiligen sich aktiv in Vereinen, Verbänden, Gruppen oder Initiativen, hochgerechnet 1,3 Mio. Menschen. Dieser Anteil entspricht dem der deutschen Bevölkerung
  • Die wichtigsten Beteiligungsbereiche sind Religion (29%),...
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Migranten und Finanzdienstleistungen

Wie legen türkischstämmige Migranten ihr Geld an? Welche Versicherungen haben sie und vor allem welche nicht? Welche Erfahrungen haben Migranten mit Versicherungen, Banken, und Finanzberatern gemacht? Und was ist zu tun bei Falsch- oder Unterversorgung mit Versicherungen, schlechter Altersabsicherung und gegen windige Anlagemodelle, die die Migranten um ihre Ersparnisse bringen? Diesen Fragen geht ein Projekt nach, das die Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Kooperation mit der Firma Evers und Jung - Forschung und Beratung in Finanzdienstleistungen im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz durchführt. Die staatlichen sozialen Sicherungssysteme – Arbeitslosenversicherung, Krankenkassen, Berufsunfähigkeitsversicherung, Rentenversicherungen – schränken ihre Leistungen mehr und mehr ein. Dadurch kommt der privaten Vorsorge insbesondere für das Alter, aber auch bei Krankheit und Berufsunfähigkeit eine ständig steigende Bedeutung zu. Zugleich haben Skandale wie die um die Islamischen Holdings in der Türkei, aber auch der internationale Börsencrash die Risiken von Geldanlagen deutlich gemacht und das Vertrauen vieler Anleger in Finanzdienstleistungen erschüttert. Doch ist die angemessene Versorgung mit Finanzdienstleistungen aufgrund der...
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netzwerk biz – Bildung ist Zukunft

Die Einbindung von Einwanderern in das Beschäftigungssystem, den Schlüsselbereich der Sozialintegration, ist in Deutschland defizitär. Dies gilt in besonderem Maße für türkeistämmige Migranten, die größte nationale Gruppe unter den Personen mit Migrationshintergrund. Ein beträchtliches - nicht das ausschließliche - Desiderat ist dabei die mangelhafte Beteiligung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am dualen Ausbildungssystem. Machen von den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund rund 40% eine Ausbildung, so sind es unter denjenigen mit Migrationshintergrund lediglich 29%. Projekte, die die Ausbildungsbeteiligung junger Einwanderer zu fördern suchen, sollten kulturspezifische Informationsbedarfe berücksichtigen. Ein wichtiges Element entsprechend zugeschnittner Informationsangebote ist die Einbeziehung muttersprachlicher Medien. Ziel des Projektes war es, eine praxistaugliche Grundlage für Öffentlichkeitsarbeit in der türkischen Community mit dem Ziel einer Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung zu schaffen. Das Projekt wurde zwischen Juli 2010 und Juni 2012 vom ZfTI durchgeführt und wurde vom Bundesministerium Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Perspektive-Berufsabschluss" gefördert.

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TAGUNG

„Türkische Medien bieten...
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Unternehmensgründung durch Migrantinnen

Gesamtziel des Verbundprojektes (Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Münster und Universität Dortmund) ist die Erarbeitung einer handlungsorientierten Analyse des Gründungsgeschehens bei Migrantinnen. Die auf der Grundlage der Projektarbeit entwickelten, innovativen Instrumente wurden von gründungsorientierten Migrantinnen modellhaft erprobt, in Bewertungsworkshops getestet und dann über den Aufbau eines Beratungsnetzes einer nachhaltigen Verwertung zugeführt. 2009 beteiligt sich das ZfT am Abschlusskongress in Berlin, der die Projektergebnisse der Fachöffentlichkeit vorstellt....
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