Tag Archives: Projekt

Tagung: Gemeinsam für den Klimaschutz

Gemeinsam für den Klimaschutz // 10.11.2014 // ZfTI-Essen Das vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung durchgeführte Projekt "Klimaschutz. In unserer Hand." geht seinem Ende entgegen. Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages geförderten Projekts wurden Informationsangebote für russisch- und türkischsprachige Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt und erprobt (www.klimig.de). Bei der Abschlussveranstaltung am 10. November 2014 in Essen wollen wir zum einen die Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Zum anderen wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern von Migrantentorganisationen, Verbänden und anderen Interessierten über die Möglichkeiten diskutieren, Umwelt- und Klimaschutz stärker in die eigene Arbeit zu integrieren bzw. mit Initiativen zusammenzuarbeiten, die sich dafür einsetzen. Außerdem soll über die Gründung eines Bündnisses für Nordrhein-Westfalen gesprochen werden, das sich interkulturell für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzt. Die Veranstaltung ist u. a. gerichtet an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenselbstorganisationen, Kommunen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Klima- und Umweltschutzberatungsstellen, anwendungsorientierte Wissenschaft und Medien. Wir freuen...
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Diskussionsveranstaltung: Arbeitsmarkt für Akademiker

Arbeitsmarkt für Akademiker - Türkischstämmige Akademiker verlassen Deutschland? Eine gemeinsame Veranstaltung von von Türkisch- Deutsche Studierenden und Akademiker Plattform e.V. (TD-Plattform) und Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung im Rahmen des MIGOVITA-Projektes. Donnerstag, den 12.12.2013, ab 18:00 Uhr, im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI - Altendorfer Str. 3, 45127 Essen) Hochqualifizierte Türkeistämmige - Ein Potenzial für Deutschland Arbeitgeber verschenken wertvolles Arbeitskräftepotenzial. Von den hochqualifizierten Migranten sind rund zehn Prozent arbeitslos, während nur drei Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels sollten nicht der ethnisch-kulturelle Hintergrund, sondern die individuellen Fähigkeiten über Karriereperspektiven entscheiden. Für viele hochqualifizierte Türkeistämmige ist die Türkei eine wichtige Option in der Lebens- und Arbeitsplanung, ohne dass sie sich endgültig für oder gegen ein Land entscheiden. Temporäre und wechselnde Aufenthalte zwischen Ländern gehören zur Karriereplanung von Hochqualifizierten. Türkeistämmige sollten ihren Bildungserfolg, ihre natürliche Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz bei ihrer Karriereplanung selbstbewusst vermarkten. Wie das geht, welche Möglichkeiten der Arbeitsmarkt in Deutschland...
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9. LITERATÜRK-Festival

Das Literatürk Motto 2013: #Stadtgeschichten

Beim 9. Literatürkfestival erwartet die Besucher vom 01.-.09. Oktober 2013 wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Autorenlesungen, szenische Lesungen, Theater, Film und musikalisch-literarischen Darbietungen an verschiedenen Orten und Schulen in Essen, Gelsenkirchen und Dortmund. Gäste sind u.a. der Bestseller- und Kultautor Murathan Mungan mit seinem Roman „Städte aus Frauen“, der renommierte Journalist und Autor Can Dündar mit seinem Buchprojekt über die Ereignisse und Auswirkungen der Gezi-Park-Proteste und Alper Canıgüz mit seinem Roman "Secret Agency", der es im Frühjahr 2013 auf Platz 2 der Bestenliste Weltempfänger geschafft hat. Ganz neu in diesem Jahr ist eine szenische Installation der Erzählung "Im Dunkeln" des Autors Murat Gülsoy unter der Regie von Christian Scholze. Das Literatürk Festival, 2005 in Essen entstanden, ist ein zweisprachiges Festival für Literatur und Kultur aus Deutschland und aus der Türkei. Hervorgegangen aus der Idee einen Teil der kulturellen Vielfalt des Ruhrgebiets in die hiesige Kulturlandschaft zu integrieren und mit dem Ziel qualitativ hochwertige Kulturangebote in...
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Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet

Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet Fotografien von Mustafa Şentürk Eröffnung am Donnerstag, 20. Juni 2013 um 19:30 Uhr in der VHS

Beitragsfoto: Mustafa Sentürk

Vom 21. Juni bis zum 19. Juli 2013 präsentiert das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die Ausstellung „Kubus oder Kuppel. Moscheen. Perspektiven einer Bauaufgabe“. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit einer Fotoausstellung, Autorengesprächen sowie Lesungen in Kooperation mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und demLiteratürk Festival begleitet. Mit der Fotoausstellung: „Muslimische Gebetshäuser. Begegnungen im Ruhrgebiet“ wirft Film und Fotokünstler Mustafa Şentürk einen sehr persönlichen Blick auf unterschiedliche Moscheebauten im Ruhrgebiet und das vielfältige Leben im Umkreis der Gebetshäuser. Die Moscheen im Ruhrgebiet zeigen eine große Vielfalt und spiegeln den Charakter dieser bunten Region. Türkische, arabische, bosnische, iranische, deutsche Muslime besuchen die unterschiedlichen Gebetshäuser, die zu verschiedenen Dachverbänden gehören. Unterschiede gibt es auch bei den Bauarten der Moscheen. Neue Moscheebauten finden zwar mehr Beachtung in der Gesellschaft, aber die Moscheenlandschaft im Ruhrgebiet wird...
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Eröffnung der Bücherecke „Türkei-Bibliothek“ in der Stadtbibliothek Essen

Eröffnung der Bücherecke „Türkei-Bibliothek“ in der Stadtbibliothek Essen Mittwoch, 5. Juni 2013, ab 19:30 Uhr, Zentralbilbliothek Essen (Hollestr. 3, 45127 Essen). Nach einer Spende des türkischen Kulturministeriums von über 1000 Büchern an die Stadtbibliothek Essen im vergangenen November, sind die Bücher nunmehr eingepflegt und stehen der Bevölkerung zur Verfügung. Gemeinsam mit interessierten Menschen wollen die Stadtbibliothek Essen, das Generalkonsulat der Republik Türkei, der Essener Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen sowie das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung die Eröffnung mit einer zweisprachigen Lesung des Romans „Der hinkende Rhythmus“ von Gaye Boralıoğlu(Übersetzung: Recai Hallaç) offiziell begehen. Mit der Schenkung nimmt die Stadtbibliothek an einem Programm des türkischen Kulturministeriums teil, das bei Bedarf weitere, kostenfreie Aktualisierungen ermöglicht. Das, auf Initiative von Gönül Eğlence, Vorstandssprecherin von Bündnis 90/ Die Grünen, in Gang gesetzte Projekt konnte mit Unterstützung des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung und des Kultur- und Integrationsdezernenten Andreas Bomheuer realisiert werden. Mittwoch, 5. Juni 2013, ab 19:30 Uhr, Zentralbilbliothek Essen (Hollestr. 3, 45127 Essen). Programm 19:30 Uhr Einlass 20:00 Uhr...
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Kooperationsvereinbarung zwischen TIAD und ZfTI

Kooperationsvereinbarung zwischen dem Deutsch-Türkischen Unternehmerverein (TİAD) und der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung unterzeichnet. Während des Deutsch-Türkischen Wirtschaftstages, am 23.11..20012, in Nürnberg unterzeichneten Dr. Andreas Goldberg, Geschäftsführer der Stiftung ZFTI, und RA Emre Hizli, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Unternehmervereins TİAD, einen Kooperationsvertrag. Beide Organisationen, ZFTI und TIAD, verbindet die Gemeinsamkeit, die wirtschaftliche Integration der türkischen Migranten in Deutschland als eine zentrale Voraussetzung für ihre gesellschaftliche und politische Integration voranzutreiben. Daher wollen das ZfTI und TIAD mit dem Abschluss dieser formalen Kooperationsvereinbarung diese dynamische Entwicklung fördern, Synergien aus der unterschiedlichen Fokussierung der Kooperationspartner gewinnen und die Aktivierung, Unterstützung und Begleitung der unternehmerischen Selbständigkeit vorantreiben. Zu dieser Zusammenarbeit gehört aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Projekten, um die Belange, Interessen und besondere Beratungs- und Unterstützungsbedarfe der türkischen Existenzgründern und Selbständigen gerecht zu werden, gemeinsame Veranstaltungen zu Organisieren und Publikationen herauszugeben....
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Bedeutung fremdsprachiger Medien

Symposium: Medien und Integration

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Die Rolle fremdsprachiger Medien in Deutschland und ihre Bedeutung für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und ihr Potenzial bei Informations- und Bildungskampagnen standen im Mittelpunkt des Symposiums „Integration - Institution – Medien“, an dem mehr als 130 Fachleute aus der Medienwelt, Wissenschaft, Kultur und Politik teilgenommen haben. Die Tagung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck wurde vom Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, Radyo Metropol FM und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung initiiert. „Information spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Menschen zu mündigen Bürgern, die unsere demokratische Gesellschaft mitgestalten und an ihr teilhaben. Dies ist ein zentrales Recht, das selbstverständlich auch für jene gilt, die die deutsche Sprache nicht fließend beherrschen. Umso wichtiger ist es, dass es in unserem Land kompetente, fremdsprachige Medien gibt, die aktuelle Entwicklungen unseres Landes vermitteln. Mit Projekten wie diesen tragen...
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Gemeinsam für Klima und Umweltschutz!

Durch das KLIMIG-Projekt soll unter der türkischstämmigen und russischsprachigen Bevölkerung die Sensibilität für Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein verstärkt und eine Verhaltensänderung in den Pilotbundesländern Hamburg, Niedersachsen und NRW angeregt werden. Die Tagung im Neuen Rathaus Hannover am 22.10.212 wurde mit der Eröffnungsrede von der Bürgermeisterin Regine Kramarek und dem Türkischen Generalkonsul Tunca Özçuhadar eröffnet. „Für das Thema Umweltschutz und Klimawandel als grenzüberschreitende Probleme müssen soll alle Menschen zusammenarbeiten„ sagte Tunca Özçuhadar. An der Tagung haben Dmitrij Vaisband, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsch-Russischer Unternehmer e.V., Dr. Andreas Goldberg, Geschäftsführer der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Dr. Silke Kleinhückelkotten, stellvertretende Geschäftsführerin teilgenommen. Klimaschutz spart Geld! Mareike Welke vom Bundesumweltministerium hat die Klimaschutzinitiative mit ihren Zielen, Instrumenten und potenziellen Energieeinsparmöglichkeiten vorgestellt. „Beim Energieverbrauch können bereits durch kleine Maßnahmen wie z.B. in der Wärmedämmung in Haushalten signifikante Einsparungen möglich sein“ betonte Silke Kleinhückelkotten. Sie unterstrich, dass die meisten klimaschonenden Konsumgewohnheiten einfach und schnell angewendet werden können und sehr selten zu zusätzlichen Kosten führen kann. weiterlesen

MIGOVITA: Büroeröffnung in Köln

Das interkulturelle Büro des Modellprojektes hat am 5.7.2012 die Arbeit in Köln aufgenommen. Etwa 60 Gäste feierten gegen 11.00h die Eröffnung inmitten der Altstadt von Köln. Alle Kooperationspartner, die Förderer und viele Interessierte waren gekommen. Alle drei Communities waren unter den zahlreichen Gästen vertreten, viele kamen in dieser Zusammensetzung das erste Mal zusammen und so gab es viele gegenseitige Vorstellungen und auch schon Verabredungen für weitere Treffen. In seinem Grußwort betonte Dr. Lothar Theodor Lemper von der Otte Benecke Stiftung, dass der Standort im Herzen der Stadt mit Bedacht gewählt worden war, da das Thema Integration eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung ist. Der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, Herr Fritz Schramma, zeigte sich hocherfreut über diese neue Initiative und wünschte dem Projekt viel Erfolg. Die beiden Vertreterinnen der Förderer, Frau Schulte Beckhausen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Frau Hanne Wurzel von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) betonten ihr intensives Interesse an den Ergebnissen des Projektes und...
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Eine Stadt – Viele Sprachen

Am 6. September fand in Dortmund Im Rahmen des Kulturfestivals Merhaba Heimat! eine Tagung statt, die Einblicke in verschiedene Aspekte der Mehrsprachigkeit ermöglichte. Nach den Begrüßungsworten von Jörg Stüdemann, Stadtrat für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund, folgten die etwa 50 Teilnehmenden einem Vortrag von Prof. Dr. Ludger Hoffmann von der TU Dortmund über die Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum. Er wies darauf hin, dass den Mehrsprachigen deutlich mit der Forderung begegnet wird, Deutsch zu sprechen. Die Chance, die in der Mehrsprachigkeit liege, sich zu einer europäischen Gesellschaft zu entwickeln, die sich der Vielfalt der Sprachen und Kulturen verpflichtet hat, werde zu wenig gesehen. Daran anknüpfend sprach Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan vom ZfTI über die Mehrsprachigkeit im Bildungswesen. Ebenso wie im öffentlichen Raum werde in dem Diskurs stärker auf angebliche Defizite fokussiert als auf die Begabungen der Kinder. Um diese Begabungen systematisch zu fördern, stellte Frau Dr. Ekinci-Kocks von der TU Dortmund das Projekt „Sprachkompetenz“ vor, das an der Schnittstelle...
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Tagung

„Türkische Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten für Informationskampagnen“ In Essen trafen Vertreter der in Deutschland ansässigen türkischen Medien und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich zusammen, um über die Möglichkeiten von Informationskampagnen zur beruflichen Bildung in türkischen Medien zu sprechen.
Während der Tagung am 11.06.2011 im Goldschmidthaus der Evonik Industries in Essen wurden die Potenziale der türkischsprachigen Medien in Deutschland erörtert. Die Veranstaltung wurde vom türkischen Mediennetzwerk für berufliche Bildung „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ organisiert. Das Projekt „Bildung ist Zukunft -biz“ wird im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) koordiniert. Nach Begrüßungen durch Dr. Hans Kreul, Leiter Standortkommunikation Essen/Krefeld bei Evonik und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des ZfTI, wurde die Tagung von MR'in Viola-Antoinette Klanten, Leiterin des Referats „Berufsorientierung; Chancengerechtigkeit für Jugendliche“ im BMBF, eröffnet.
Kulturspezifische Informationsbedarfe sollen berücksichtigt werden In ihrer Rede wies Viola-Antoinette Klanten...
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ZfTI im Sachverständigenrat

Prof. Uslucan wurde in den Sachverständigenrat berufen Prof. Dr. Christine Langenfeld übernimmt zum 1. Juli den Vorsitz des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Die 49-Jährige Juraprofessorin tritt die Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Klaus J. Bade an, der den Vorsitz turnusgemäß abgibt und ganz aus dem SVR ausscheidet, um sich wieder stärker eigenen Projekten im Bereich Integration und Migration zu widmen. Die Göttinger Europarechts-Expertin, die dem Sachverständigenrat seit Beginn angehört, wurde bereits im Januar einstimmig von den neun Sachverständigen des unabhängigen Expertengremiums gewählt. Frau Langenfeld war von 1991 bis 1997 am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg tätig. Seit 2000 hat sie einen Lehrstuhl an der Universität Göttingen inne und ist Direktorin des Instituts für Öffentliches Recht. Seit vielen Jahren forscht sie zu Zuwanderungsfragen. Zu ihren zentralen Arbeitsgebieten gehören das Europarecht und der europäische Menschenrechtsschutz, das Zuwanderungsrecht sowie Bildungsfragen. Mit ihrer interdisziplinär angelegten Habilitation „Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten – eine Untersuchung am...
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Expertise und Wegweiser

„Türkische Medienmacher zeigen hohes Verantwortungsbewusstsein zur Entwicklung der Community“ Die Expertise über und der Wegweiser zu türkischen Medien in Deutschland wurden heute im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) in Essen vorgestellt. Die Türkische Medienlandschaft in Deutschland ist vielfältig: Sieben überregionale Tageszeitungen, über 50 Regionalzeitungen/Periodika, 13 spezielle Fernsehsender für die türkische Bevölkerungsgruppe in Europa, 1 Vollprogramm-Radiosender sowie zahlreiche Internetseiten stehen in Deutschland zur Verfügung. Außerdem bieten öffentliche und private Medien türkischsprachige Sendezeiten. Nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch aufgrund ihrer Reichweite sind die türkischen Medien starke, geeignete Partner für Informationskampagnen deutscher Institutionen. Die aktuellen Zahlen des ZfTI zeigen, dass 86 % der türkeistämmigen Migranten türkisches Fernsehen als Informationsmedium nutzen. Fast 70 % nutzen türkische Zeitungen und ca 45 % die türkischsprachigen Internetseiten zur Information. Das Projekt „netzwerk biz - Bildung ist Zukunft“ des ZfTI, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ gefördert wird, wurde mit Unterstützung der führenden türkischen Medien ins Leben gerufen, um...
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Ehrenpreis für „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“

Im Rahmen der internationalen Messe für Druckmaschinenhersteller drupa 2012 – der wichtigsten Messe für diesen Industriezweig – hat das Begleitprojekt „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ am 07. Mai in Düsseldorf einen Ehrenpreis verliehen bekommen. Das Projekt "netzwerk biz - Bildung ist Zukunft [Eğitim Gelecektir] wurde für beispielhafte Leistungen geehrt: Die Arbeit des Projekts sei ein lebendiger Beleg für den Beitrag der Druckindustrie zur gesellschaftlichen Entwicklung. Überreicht und gestiftet wird der Preis von der Ihlas Magazine Group (TR). Er wird in diesem Jahr erstmalig verliehen, um erfolgreiche Initiativen im Bereich „Soziales Engagement“ zu würdigen....
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AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Das ZfTI startet gemeinsam mit dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund und dem „dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ des Dortmunder Umweltamtes das neue Projekt „Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung (AMeG)“. Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen riefen im Oktober 2013 gemeinsam dazu auf, innovative Projektideen zur Energiewende im Ruhrgebiet einzureichen. Eine Expertenjury wählte unter zahlreichen Bewerbungen vier Vorschläge aus. Das Projekt „AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung" konnte die Expertenjury überzeugen. Ziel des zweijährigen Gemeinschaftsprojektes ist es, eine kulturell angepasste Ansprache und Beratung von Migrantinnen und Migranten zur energetischen Gebäudemodernisierung zu entwickeln und direkt umzusetzen. Hintergrund des Projekts ist die wachsende Zahl von Hauseigentümern, die einen Migrationshintergrund haben, von denen ein hoher Anteil türkeistämmig ist. Der Endenergieverbrauch und damit die CO2- Emissionen der privaten Haushalte werden im Wesentlichen durch den energetischen Zustand des Wohngebäudebestandes bestimmt. Somit ist die Gebäudemodernisierung der größte Hebel, um die CO2-Emissionen nachhaltig zu mindern, da bei privaten...
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Praxisforschung für nachhaltige Entwicklung interkultureller Väterarbeit in NRW

In NRW haben sich in den letzten Jahren interkulturelle Väterprojekte entwickelt, die sich speziell an Väter mit Migrationshintergrund richten und im "Facharbeitskreis interkulturelle Väterarbeit in NRW" vernetzt sind. Seit September 2012 unterstützt und berät die "Landeskoordinierungsstelle für Interkulturelle Väterarbeit NRW"  im Bereich Interkulturelle Väterarbeit startende Projekte, fördert die Vernetzung und führt begleitende Multiplikatorenschulungen durch. Das ZfTI erhielt vom MAIS NRW den Auftrag, mit dem Projekt "Praxisforschung für nachhaltige Entwicklung interkultureller Väterarbeit in NRW" die Väterprojekte des Facharbeitskreises zu evaluieren und begleitend zu unterstützen. Mehr Informationen...
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Visuelle Mehrsprachigkeit in der Metropole Ruhr und der Randstad Holland

Das Projekt wird in internationaler Zusammenarbeit und in einem interdisziplinären Zugriff bearbeitet, der sprachwissenschaftliche (systemlinguistische, sozio- und pragmalinguistische, semiotische) und sozialwissenschaftliche (sozialpsychologische und raumsoziologische) Forschungsperspektiven umfasst. Die Erforschung sichtbarer Mehrsprachigkeit gibt Aufschluss über das Zusammenleben sowie über die heterogene Zusammensetzung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Metropole Ruhr, indem Praktiken der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der gesellschaftlichen Anerkennung und Nicht-Anerkennung, d.h. der Inklusion und Exklusion, aufgedeckt werden. Über die Dokumentation der vielfältigen Bedingungen, Formen und Funktionen hinaus sollen auch die zukünftigen Sprachbedarfe aus der Perspektive zunehmender Diversität und Mobilität ermittelt werden. Ein grenzüberschreitender Vergleich mit der Randstad Holland soll alternative Strategien aufzeigen. Die Erforschung der sprachenpolitischen und sozialräumlichen Bedingungen visueller Mehrsprachigkeit ist insbesondere für die Metropole Ruhr von Relevanz, weil die durch Migration hervorgerufenen Veränderungen und die durch den Strukturwandel eingeleitete Neupositionierung als Kulturregion neue Sprachbedarfe haben entstehen lassen....
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Interreligiöser Moraldialog – Was zählt, glaubst Du?

Das Projekt soll in der Stadt Essen, schwerpunktmäßig im Essener Norden, durchgeführt werden und hier zu einer Stärkung des interreligiösen Dialogs vor Ort insofern beitragen, als Akteure befähigt werden, eine konstruktive Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Jugendlichen über Moralvorstellungen zu ermöglichen, zu begleiten und/oder zu initiieren. Das Vorhaben richtet sich an MultiplikatorInnen aus der Aufnahmegesellschaft und der Einwanderercommunity, mit dem Ziel, die Strukturen und Rahmenbedingungen interreligiöser Begegnung zu verbessern. Das Projekt wird durch den Europäischen Integrationsfonds (EIF) gefördert. IMD-Toolbox [596 KB]
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Klimaschutz. In unserer Hand

Ziel des nun gestarteten Projekts „Klimaschutz. In unserer Hand“ ist es, das Bewusstsein von Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund über die Notwenigkeit von und die Möglichkeit für Klimaschutz zu stärken, Orientierungs- und Handlungswissen zu vermitteln und zu klimaschonendem Handeln zu motivieren. Dazu werden Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen speziell für Menschen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund entwickelt und umgesetzt. Das Projekt wird in einem Verbund, bestehend aus der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, ECOLOG - Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH in Hannover und dem Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana-Universität in Lüneburg, bearbeitet. Gefördert wird es aus Mitteln des Bundesumweltministeriums zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Verbraucher und Bildung. Mehr Informationen...
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MIGOVITA

Das Projekt richtet sich an junge Menschen am Übergang Schule – Beruf. Es zielt auf die Stärkung der Teilhabechancen und beinhaltet die Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen gegen Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung in der Berufsbildung, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Dieses Ziel soll durch die Schaffung von attraktiven Bildungs- und Mitwirkungsangeboten im Rahmen der Jugendarbeit von Migrantenorganisationen erreicht werden. Im Projektverlauf werden ausgewählte Migrantenorganisationen für diese Aufgaben qualifiziert und mit ihren neuen Angeboten systematisch in lokale Übergangsstrukturen einbezogen. Das Projekt startet bundesweit mit Partnern in 10 Städten in 6 Bundesländern, die vor Ort die entsprechenden Angebote für junge Menschen und die neuen Vernetzungen aufbauen. MIGoVITA richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit russischer und türkischer Migrationsgeschichte sowie an junge Sinti und Roma. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung. Mehr Informationen...
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Erziehungsstile und Erziehungskompetenzen von Familien mit Zuwanderungsgeschicht

In dem Projekt geht es darum, zunächst eine empirische Studie zu Erziehungsstilen und Erziehungskompetenzen in Familien mit Zuwanderungsgeschichte durchzuführen, die türkeistämmige, arabische, polnische und als Kontrollgruppe deutsche Familien umfasst. Dann sollen die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit im Rahmen einer Tagung vorgestellt werden. Sie sollen der Identifikation gezielter erzieherischer Interventions- und Fördermaßnahmen dienen. Darüber hinaus soll auch spezifisch für Eltern der beteiligten Sprachgruppen ein Erziehungsmanual in ihrer Muttersprache erstellt werden, das wesentliche Erkenntnisse der Forschung in einer verständlichen Sprache zusammenfasst sowie Eltern pädagogisch-psychologisch begründete Anleitung gibt, den Zusammenhang von elterlicher Erziehung und kindlicher Entwicklung erklärt und damit die Steigerung elterlicher Erziehungskompetenzen bewirkt....
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Analyse der Angebote der Moscheegemeinden in Deutschland

Für die gesellschaftliche Integration von Migranten sind ihre Selbstorganisationen von herausragender Bedeutung. Sie schaffen Sozialkapital, bündeln und artikulieren Interessen und fungieren als Ansprechpartner und Adressaten von Maßnahmen für aufnahmegesellschaftliche Akteure. Zugleich kommt gerade der Eingliederung des Islams in Deutschland in den letzten Jahren besondere Bedeutung zu indem versucht wird, die bestehende Organisationslandschaft zu einem effektiven Kooperationspartner in verschiedenen integrationsrelevanten Bereichen weiter zu entwickeln. Hiervon zeugt insbesondere die Islamkonferenz der Bundesregierung. Es gilt, den Islam vom Rand in die Mitte der deutschen Gesellschaft zu führen. Dabei sind die Moscheegemeinden Kristallisationspunkte muslimischen Lebens in Deutschland und gemeinsam mit ihren Verbänden auch potentiell zentrale Akteure der Sozialintegration. Zugleich gibt es aber keine umfassenden und systematischen Kenntnisse über die Voraussetzungen der Gemeinden für die Unterstützung der Integration ihrer Klientel und über Indikatoren zur Messung dieser Potentiale. Das Zentrum für Türkeistudien hatte im Jahr 2009 mit Förderung des EIF eine aktuelle Komplettliste der in Deutschland ansässigen muslimischen Organisationen erstellt und damit eine wichtige Voraussetzung für...
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APIM – Ausbildungsplatzakquise in Migrantenunternehmen

Mit dem APIM-Projekt wurden in Duisburg, Krefeld, Wesel, Oberhausen, Bottrop, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund Netzwerke zur Ausbildungsförderung etabliert, innerhalb derer in Kooperation mit den IHKn freiwillige Ausbildungsplatzakquisiteure gewonnen und geschult wurden. Durch diese Engagierten sind im Rahmen von APIM 124 neue Berufsausbildungsplätze erschlossen worden - und auch nach Projektende werden diese Freiwilligen ihre Arbeit fortsetzten, so dass tatsächlich nachhaltige Strukturen geschaffen wurden....
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Arbeits- und Wirtschaftszentrum (AWZ) Nordstadt

Das Projekt „AWZ  - Ethnische Ökonomie Nordstadt“ wird von Januar 2009 bis Oktober 2012 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ gefördert. Das Programm knüpft an die Ziele des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" an. Das Projekt verfolgt folgende Ziele: 1. Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit, 2. Integration von Jugendlichen in Arbeit und Ausbildung, 3. Stärkung der lokalen Ökonomie - mit Blick auf die Sicherung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die Förderung von qualifizierten Existenzgründungen undBetriebsberatungen. Das Projekt soll die ethnische Ökonomie in der Dortmunder Nordstadt zu stärken. Förderangebote des Arbeitsmarktes werden mit Beschäftigungsmöglichkeiten der ethnischen Ökonomie zusammengebracht, um die Langzeitarbeitslosigkeit unter den Menschen mit Migrationshintergrund in Dortmund und der Nordstadt senken. Die Zielgruppe der ethnischen UnternehmerInnen wird kultursensibel, bedarfsgerecht und individuell zur Krisenabwehr und Erschließung neuer Potenziale beraten. Die Gruppe der arbeitslosen ethnischen Existenzgründer wird sowohl in Einzelberatungen als auch in Gründerwerkstätten zur Unternehmensgründung qualifiziert und in der Festigungsphase als Jungunternehmer begleitet....
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Befragung türkeistämmiger Muslime im Ruhrgebiet im Rahmen des Religionsmonitors 2008 der Bertelsmann-Stiftung

Der Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung ist die bisher umfangreichste international vergleichende empirische Studie zur individuellen Religiosität. Erstmals wurden im Rahmen dieses mehrjährigen Projektes 2008 in einer speziellen Erhebung in Deutschland auch 2.000 Muslime als größte nichtchristliche Glaubensgemeinschaft gesondert befragt. Die qualitative Studie des ZfTI ergänzt diese große (quantifizierende) Studie um eine leitfadengestützte Befragung türkeistämmiger Muslime im Ruhrgebiet....
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Bestandsaufnahme der muslimischen MSO

Für die gesellschaftliche Integration von Migranten sind ihre Selbstorganisationen (MSO) von herausragender Bedeutung als Adressaten von Maßnahmen. Kaum ein Integrationsprojekt von Bund, Ländern, Gemeinden, Wohlfahrtsverbänden oder auch Privatwirtschaft, das auf das "Empowerment" von Zuwanderern setzt, kommt heute ohne die Einbeziehung der MSO aus. Zugleich kommt gerade der Eingliederung des Islams in Deutschland in den letzten Jahren besondere Bedeutung zu. Hiervon zeugt nicht nur die Islamkonferenz der Bundesregierung, sondern auch die zahlreichen zivilgesellschaftlichen christlich-islamischen Dialoganstrengungen der letzten Jahre. Die Aufgabe der Integration des Islams ist nicht unberechtigter Weise zum zentralen Kristallisationspunkt von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Integrationsbemühungen in Deutschland geworden, vereinen die Einwanderer aus muslimisch geprägten Herkunftsländern doch Merkmale sozialer und kultureller Differenz - eine doppelte Integrationsaufgabe also, Es gilt, den Islam vom Rand in die Mitte der deutschen Gesellschaft zu führen, und dies bei Schaffung enger zivilgesellschaftlicher Verbindungen zwischen Mehrheit und Minderheit, die Voraussetzung für ein konsensuale Verwirklichung dieses Zieles sind. Vor diesem Hintergrund ist das komplette Fehlen einer Bestandsaufnahme und...
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Biodiversität und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

Die negativen Folgen des Klimawandels und die zunehmende Umweltverschmutzung betreffen auch die Türkeistämmigen in Deutschland. Gleichzeitig ist die Partizipation der türkeistämmigen Bevölkerung in Umwelt- und Naturschutzverbänden defizitär. Sie werden selten als Zielgruppe für Informationskampagnen oder Maßnahmen einbezogen. Es fehlt eine konsequente Partizipation der Migrantenorganisationen. Verbesserungsmöglichkeiten sind im Rahmen dieses Verbundprojektes (BUND AK interkulturell; Ecolog-Institut; NaBu; Grüne Liga, TEMA Stiftung, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung) unter der Leitung des Deutschen Naturschutzringes ermittelt worden. Das ZfT hat in seinem Teilprojekt folgende Untersuchungen durchgeführt: 1. Bestandsaufnahme der türkischen Medienlandschaft 2. Expertengespräche mit türkischen Journalisten und Redakteuren 3. Workshop mit türkischen Redaktionen. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind in den Endbericht des Auftraggebers, hier der Deutsche Naturschutzring, eingeflossen.

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Evaluation und Prozessbegleitung der Umsetzung des Integrationskonzepts Gladbeck-Brauck

Als altindustrieller, bergbaugeprägter Stadtteil sieht sich Gladbeck-Brauck besonderen Entwicklungsaufgaben gegenüber und ist vor diesem Hintergrund am Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" beteiligt. Dabei stellt sich in Brauck die besondere Herausforderung des Einbezugs von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund in diese Erneuerungsprozesse - 30% der BewohnerInnen von Brauck haben einen Migrationshintergrund. Entsprechend wurde im Stadtteil ein eigenes Integrationskonzept entwickelt, das durch eine Reihe von Projekten umgesetzt werden soll. Das ZfTI soll die Umsetzung des Integrationskonzepts wissenschaftlich begleiten. Im Ergebnis soll eine Einschätzung ermöglicht werden, inwiefern des Integrationskonzept Brauck auf die Gesamtstadt Gladbeck übertragbar ist bzw. welche Modifikationen bei einer Übertragung vorzunehmen wären.  ...
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First Steps to Italy, Romania and Germany

Im Rahmen des Projekts wurden multimediagestützte Materialien zum Selbstlernen von Sprachen entwickelt, die sich an Neuzuwanderer in Italien, Rumänien und Deutschland richten. Das ZfTI stand für die Beratung des deutschen Projektteils zur Verfügung und evaluierte das Projekt nach Abschluss der Entwicklungsphase ab Herbst 2008. Die Evaluierung wurde durch Testanwendungen der Materialien bei Neuzuwanderern im Ruhrgebiet geleistet (Essen und Herne, zusätzlich Ratingen). Nach der positiven Evaluation leistete das ZfTI einen Beitrag zur Information der türkischen Öffentlichkeit über das Angebot.Der Evaluierungsbericht liegt in englischer Sprache vor.  ...
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Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland

Projekt der Stiftung Zentrum für Türkeistudien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Freiwilliges Engagement ist einer der wichtigsten Bestandteile einer funktionierenden Zivilgesellschaft. Die Teilhabe von Migranten an unterschiedlichen Formen freiwilligen Engagements der Gesamtgesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Integration, ebenso wie ethnische Selbstorganisation einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der kulturellen Identität im Integrationsprozess leisten kann. Bisher wurde jedoch dem Engagement von Migrantinnen und Migranten kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb hat das BMFSFJ die Stiftung Zentrum für Türkeistudien beauftragt, eine Untersuchung des Engagements und der Potenziale in der türkischen Community durchzuführen. Ziel der Studie ist, Ansatzpunkte für die Förderung des freiwilligen Engagements zu identifizieren, um die Gelegenheitsstrukturen zu schaffen oder zu verbessern.

Datengrundlage:

1.500 standardisierte Telefoninterviews mit türkeistämmigen Haushalten, 52 halbstandardisierte Experteninterviews

Ergebnisse:

Beteiligung, Engagement und Potenziale

  • 64% der Befragten türkeistämmigen Migranten beteiligen sich aktiv in Vereinen, Verbänden, Gruppen oder Initiativen, hochgerechnet 1,3 Mio. Menschen. Dieser Anteil entspricht dem der deutschen Bevölkerung
  • Die wichtigsten Beteiligungsbereiche sind Religion (29%),...
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Migranten und Finanzdienstleistungen

Wie legen türkischstämmige Migranten ihr Geld an? Welche Versicherungen haben sie und vor allem welche nicht? Welche Erfahrungen haben Migranten mit Versicherungen, Banken, und Finanzberatern gemacht? Und was ist zu tun bei Falsch- oder Unterversorgung mit Versicherungen, schlechter Altersabsicherung und gegen windige Anlagemodelle, die die Migranten um ihre Ersparnisse bringen? Diesen Fragen geht ein Projekt nach, das die Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Kooperation mit der Firma Evers und Jung - Forschung und Beratung in Finanzdienstleistungen im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz durchführt. Die staatlichen sozialen Sicherungssysteme – Arbeitslosenversicherung, Krankenkassen, Berufsunfähigkeitsversicherung, Rentenversicherungen – schränken ihre Leistungen mehr und mehr ein. Dadurch kommt der privaten Vorsorge insbesondere für das Alter, aber auch bei Krankheit und Berufsunfähigkeit eine ständig steigende Bedeutung zu. Zugleich haben Skandale wie die um die Islamischen Holdings in der Türkei, aber auch der internationale Börsencrash die Risiken von Geldanlagen deutlich gemacht und das Vertrauen vieler Anleger in Finanzdienstleistungen erschüttert. Doch ist die angemessene Versorgung mit Finanzdienstleistungen aufgrund der...
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netzwerk biz – Bildung ist Zukunft

Die Einbindung von Einwanderern in das Beschäftigungssystem, den Schlüsselbereich der Sozialintegration, ist in Deutschland defizitär. Dies gilt in besonderem Maße für türkeistämmige Migranten, die größte nationale Gruppe unter den Personen mit Migrationshintergrund. Ein beträchtliches - nicht das ausschließliche - Desiderat ist dabei die mangelhafte Beteiligung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte am dualen Ausbildungssystem. Machen von den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund rund 40% eine Ausbildung, so sind es unter denjenigen mit Migrationshintergrund lediglich 29%. Projekte, die die Ausbildungsbeteiligung junger Einwanderer zu fördern suchen, sollten kulturspezifische Informationsbedarfe berücksichtigen. Ein wichtiges Element entsprechend zugeschnittner Informationsangebote ist die Einbeziehung muttersprachlicher Medien. Ziel des Projektes war es, eine praxistaugliche Grundlage für Öffentlichkeitsarbeit in der türkischen Community mit dem Ziel einer Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung zu schaffen. Das Projekt wurde zwischen Juli 2010 und Juni 2012 vom ZfTI durchgeführt und wurde vom Bundesministerium Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Perspektive-Berufsabschluss" gefördert.

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TAGUNG

„Türkische Medien bieten...
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Sozialintegration bei segregierten Jugendlichen

Die Stiftung ZfTI hat insbesondere auf Grundlage der vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MGFFI NRW) finanzierten jährlichen Mehrthemenbefragung unter türkeistämmigen Migranten ausführlich zum Zusammenhang unterschiedlicher Aspekte der Sozialintegration in makrosoziologischer Perspektive gearbeitet. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf den Zusammenhang individueller Integrationsleistungen und systemischer Integrationsvoraussetzungen gelegt. Mit Blick auf die türkische Gruppe verbleiben Unsicherheiten, ob sich individuelle Akkulturation (oder „kognitive Integration“), Interaktions- und Identifikationsleistungen tatsächlich in jedem Fall in eine adäquate gesellschaftliche Platzierung - und damit in gelungene Sozialintegration - überführen lassen. Aufgrund von systemischen Zugangsbarrieren ist gelungene Akkulturation nicht gleichbedeutend mit sozialen Chancen. Fehlgeschlagene Integration ist damit nicht nur eine Folge mangelnder individueller Anstrengungen der Einwanderer. Diese Anstrengungen sind vielmehr Integrationsvoraussetzung, aber nicht in jedem Fall hinreichend. Die Ergebnisse der Studie können für die Integrationspolitik von großer Tragweite sein, da für die Programmierung effektiver Integrationsprogramme austariert werden muss, inwieweit Maßnahmen die individuelle oder die systemische Ebene adressieren müssen. Die Studie beruht auf der Anwendung qualitativer...
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Befragung von Migranten deutscher und türkischer Herkunft im Auftrag von WZB und Freier Uni. Amsterdam

Im Rahmen eines Projekt der Freien Universität Amsterdam und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zum europäischen Vergleich der Sozialintegration von Migranten unterschiedlicher Herkünfte hat das ZfT den deutschen Befragungsteil übernommen. Dazu wurden jeweils 500 türkischstämmige und marokkanischstämmige Migranten und 500 Einheimische zu ihrer sozioökono-mischen Lage, zum Stand ihrer Integration und Partizipation befragt. Das Projekt ist in einen internationalen Forschungsverbund eingebunden, ähnliche Erhebungen werden in den Niederlanden, Schweden, Österreich, Belgien und in Frankreich durchgeführt. Nach Abschluss der Befragung am ZfT läuft das Gesamtprojekt weiter....
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TRAMO – Int. Studiengruppe der VW-Stiftung

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird untersucht, ob sich ein Teil von Migrantenorganisationen in Europa in zunehmendem Maße transnationalisiert, wie verbreitet grenzüberschreitende Migrantenorganisationen in vier ausgewählten Ländern (Deutschland, Großbritannien, Polen und Spanien) sind, welchen Anteil Organisationen haben, die in einem engeren und spezifischen Sinne als transnational bezeichnet werden können, und welche Kontextbedingungen zur Herausbildung dieser transnationaler Migrantenorganisationen beitragen. Das Forschungsvorhaben untersucht diese Fragen in einem interdisziplinären und internationalen Team sowie unter Einbeziehung von nordamerikanischen Wissenschaftlern und europäischen Policy-Experten....
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Unternehmensgründung durch Migrantinnen

Gesamtziel des Verbundprojektes (Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Münster und Universität Dortmund) ist die Erarbeitung einer handlungsorientierten Analyse des Gründungsgeschehens bei Migrantinnen. Die auf der Grundlage der Projektarbeit entwickelten, innovativen Instrumente wurden von gründungsorientierten Migrantinnen modellhaft erprobt, in Bewertungsworkshops getestet und dann über den Aufbau eines Beratungsnetzes einer nachhaltigen Verwertung zugeführt. 2009 beteiligt sich das ZfT am Abschlusskongress in Berlin, der die Projektergebnisse der Fachöffentlichkeit vorstellt....
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Verbesserung der Unterstützungsmaßnahmen zur Integration von türkischen Neuzuwanderinnen

Das praxisorientierte Forschungsprojekt erhob in drei Regionen (Aachen, Dortmund, Duisburg) bestehende Angebote für Neuzuwanderinnen und analysierte Verbesserungspotentiale mit Blick auf Inhalte, Erreichung der Zielgruppe und Nachhaltigkeit. Nach Abschluss der Bestandsaufnahme der Angebote in den drei Regionen wurden 21 Interviews mit Verwaltungsmitarbeitern und Maßnahmenträgern sowie 15 Interviews mit betroffenen Frauen geführt. Im Anschluss wurden die Interviews für die Generierung von Handlungsempfehlungen ausgewertet....
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Versorgungslage türkischer Migranten mit Diabetes

Das Projekt untersuchte, ob Defizite in der Versorgung türkischer Diabetespatienten in der stationären Reha bestehen, welche Bedürfnisse dieser Personenkreis hinsichtlichder Diabetes-Rehabilitation hat und über welche individuellen und gesundheitsfördernden Ressourcen diese Patienten bezüglich eines erfolgreichen Rehabilitationsprozesses verfügen. In Zusammenarbeit mit der Klinik Niederrhein wurden 30 türkische Diabetiker und eine entsprechende Kontrollgruppe deutscher Diabetiker (30 Patienten) an der Klinik Niederrhein befragt. Die Erkenntnisse der Studie sollten zur Gewinnung bzw. Förderung von Behandlungsansätzen herangezogen werden, die auf die sozio-kulturelle Bedarfslage von Migranten mit Diabetes eingehen, die sich von der der deutschen Patienten unterscheidet. Aus den Ergebnissen der Untersuchung lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen: Zur Rehabilitation von türkischstämmigen Diabetikern sind bikulturell kompetente und bilinguale Mitarbeitende für Schulung und Beratung erforderlich. Inhalte und Formen der Instruktionen müssen an den Bildungshintergrund der Patienten angepasst werden. Die hohe psychische Belastung der Patienten durch den Diabetes muss im täglichen Umgang mit ihnen sowie in diagnostischen und therapeutischen Strategien berücksichtigt werden. Eine Einbeziehung der Familie und des weiteren sozialen Umfelds...
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Wirkungen des SGB II auf Migranten

Die Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende zum 1. Januar 2005 hat Personen mit Migrationshintergrund zu größeren Anteilen betroffen als Deutsche. Im Projekt sollen die Konsequenzen der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende Anfang 2005 speziell auf Personen mit Migrationshintergrund untersucht werden. Dabei soll grundsätzlich jeweils ein Vergleich zu Leistungsbezieherinnen und -beziehern ohne Migrationshintergrund erfolgen. Vorgesehen sind neben der Sekundäranalyse verschiedener im Rahmen der SGB II-Evaluation vorhandener und noch zu erhebender Datensätze die Durchführung von qualitativen Interviews mit Bedarfsgemeinschaften mit Migrationshintergrund. Ziel ist neben Umfang und Struktur auch migrationsspezifische Bedingungen, Hindernisse und Chancen herauszuarbeiten....
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