Tag Archives: Institution

Wissenschaftliche Begleitung der Kommunalen Integrationszentren und der Landesweiten Koordinierungsstelle

Das 2012 vom NRW-Landtag beschlossene "Teilhabe- und Integrationsgesetz" ist die Grundlage für die Sicherung und Weiterentwicklung der Angebote zur Sozialintegration von Einwanderern in NRW. So weit hiervon Angebote der Kommunen betroffen sind, ist die wesentlich aus dem Gesetz folgende Neuerung die Einrichtung Kommunaler Integrationszentren (KIn) sowie einer zentralen Landesstelle, die deren Arbeit koordiniert, berät und zur konzeptionellen Weiterentwicklung beiträgt. In den KIn werden zukünftig die Strategien "Integration durch Bildung" (bisher in den Kommunen bzw. Kreisen institutionell verankert durch die RAAn) und "Integration als Querschnittsaufgabe" zusammengefasst. Zugleich tragen die Zentren zur Abstimmung der integrationsrelevanten Aktivitäten innerhalb der Kommunen bzw. Kreise bei und sind die Schnittstelle für den Einbezug freier Träger und von Migrantenorganisationen (MOn). Laut Teilhabe- und Integrationsgesetz erstattet die Landesregierung dem Parlament zum Ende des Jahres 2016 Bericht über die Umsetzung des Gesetzes. Die Erfahrungen mit der Einrichtung der KIn und der Landesstelle sollen vor diesem Hintergrund im Rahmen der Evaluation systematisch erhoben und dokumentiert werden....
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Bedeutung fremdsprachiger Medien

Symposium: Medien und Integration

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Die Rolle fremdsprachiger Medien in Deutschland und ihre Bedeutung für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und ihr Potenzial bei Informations- und Bildungskampagnen standen im Mittelpunkt des Symposiums „Integration - Institution – Medien“, an dem mehr als 130 Fachleute aus der Medienwelt, Wissenschaft, Kultur und Politik teilgenommen haben. Die Tagung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck wurde vom Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, Radyo Metropol FM und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung initiiert. „Information spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Menschen zu mündigen Bürgern, die unsere demokratische Gesellschaft mitgestalten und an ihr teilhaben. Dies ist ein zentrales Recht, das selbstverständlich auch für jene gilt, die die deutsche Sprache nicht fließend beherrschen. Umso wichtiger ist es, dass es in unserem Land kompetente, fremdsprachige Medien gibt, die aktuelle Entwicklungen unseres Landes vermitteln. Mit Projekten wie diesen tragen...
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Tagung

„Türkische Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten für Informationskampagnen“ In Essen trafen Vertreter der in Deutschland ansässigen türkischen Medien und Verantwortliche aus dem Bildungsbereich zusammen, um über die Möglichkeiten von Informationskampagnen zur beruflichen Bildung in türkischen Medien zu sprechen.
Während der Tagung am 11.06.2011 im Goldschmidthaus der Evonik Industries in Essen wurden die Potenziale der türkischsprachigen Medien in Deutschland erörtert. Die Veranstaltung wurde vom türkischen Mediennetzwerk für berufliche Bildung „netzwerk biz – Bildung ist Zukunft“ organisiert. Das Projekt „Bildung ist Zukunft -biz“ wird im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) koordiniert. Nach Begrüßungen durch Dr. Hans Kreul, Leiter Standortkommunikation Essen/Krefeld bei Evonik und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, wissenschaftlicher Direktor des ZfTI, wurde die Tagung von MR'in Viola-Antoinette Klanten, Leiterin des Referats „Berufsorientierung; Chancengerechtigkeit für Jugendliche“ im BMBF, eröffnet.
Kulturspezifische Informationsbedarfe sollen berücksichtigt werden In ihrer Rede wies Viola-Antoinette Klanten...
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Expertise und Wegweiser

„Türkische Medienmacher zeigen hohes Verantwortungsbewusstsein zur Entwicklung der Community“ Die Expertise über und der Wegweiser zu türkischen Medien in Deutschland wurden heute im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) in Essen vorgestellt. Die Türkische Medienlandschaft in Deutschland ist vielfältig: Sieben überregionale Tageszeitungen, über 50 Regionalzeitungen/Periodika, 13 spezielle Fernsehsender für die türkische Bevölkerungsgruppe in Europa, 1 Vollprogramm-Radiosender sowie zahlreiche Internetseiten stehen in Deutschland zur Verfügung. Außerdem bieten öffentliche und private Medien türkischsprachige Sendezeiten. Nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch aufgrund ihrer Reichweite sind die türkischen Medien starke, geeignete Partner für Informationskampagnen deutscher Institutionen. Die aktuellen Zahlen des ZfTI zeigen, dass 86 % der türkeistämmigen Migranten türkisches Fernsehen als Informationsmedium nutzen. Fast 70 % nutzen türkische Zeitungen und ca 45 % die türkischsprachigen Internetseiten zur Information. Das Projekt „netzwerk biz - Bildung ist Zukunft“ des ZfTI, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ gefördert wird, wurde mit Unterstützung der führenden türkischen Medien ins Leben gerufen, um...
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Biodiversität und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund

Die negativen Folgen des Klimawandels und die zunehmende Umweltverschmutzung betreffen auch die Türkeistämmigen in Deutschland. Gleichzeitig ist die Partizipation der türkeistämmigen Bevölkerung in Umwelt- und Naturschutzverbänden defizitär. Sie werden selten als Zielgruppe für Informationskampagnen oder Maßnahmen einbezogen. Es fehlt eine konsequente Partizipation der Migrantenorganisationen. Verbesserungsmöglichkeiten sind im Rahmen dieses Verbundprojektes (BUND AK interkulturell; Ecolog-Institut; NaBu; Grüne Liga, TEMA Stiftung, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung) unter der Leitung des Deutschen Naturschutzringes ermittelt worden. Das ZfT hat in seinem Teilprojekt folgende Untersuchungen durchgeführt: 1. Bestandsaufnahme der türkischen Medienlandschaft 2. Expertengespräche mit türkischen Journalisten und Redakteuren 3. Workshop mit türkischen Redaktionen. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind in den Endbericht des Auftraggebers, hier der Deutsche Naturschutzring, eingeflossen.

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