Tag Archives: Dortmund

9. LITERATÜRK-Festival

Das Literatürk Motto 2013: #Stadtgeschichten

Beim 9. Literatürkfestival erwartet die Besucher vom 01.-.09. Oktober 2013 wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Autorenlesungen, szenische Lesungen, Theater, Film und musikalisch-literarischen Darbietungen an verschiedenen Orten und Schulen in Essen, Gelsenkirchen und Dortmund. Gäste sind u.a. der Bestseller- und Kultautor Murathan Mungan mit seinem Roman „Städte aus Frauen“, der renommierte Journalist und Autor Can Dündar mit seinem Buchprojekt über die Ereignisse und Auswirkungen der Gezi-Park-Proteste und Alper Canıgüz mit seinem Roman "Secret Agency", der es im Frühjahr 2013 auf Platz 2 der Bestenliste Weltempfänger geschafft hat. Ganz neu in diesem Jahr ist eine szenische Installation der Erzählung "Im Dunkeln" des Autors Murat Gülsoy unter der Regie von Christian Scholze. Das Literatürk Festival, 2005 in Essen entstanden, ist ein zweisprachiges Festival für Literatur und Kultur aus Deutschland und aus der Türkei. Hervorgegangen aus der Idee einen Teil der kulturellen Vielfalt des Ruhrgebiets in die hiesige Kulturlandschaft zu integrieren und mit dem Ziel qualitativ hochwertige Kulturangebote in...
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Gemeinsam für Klima und Umweltschutz!

Durch das KLIMIG-Projekt soll unter der türkischstämmigen und russischsprachigen Bevölkerung die Sensibilität für Umwelt- und Klimaschutzbewusstsein verstärkt und eine Verhaltensänderung in den Pilotbundesländern Hamburg, Niedersachsen und NRW angeregt werden. Die Tagung im Neuen Rathaus Hannover am 22.10.212 wurde mit der Eröffnungsrede von der Bürgermeisterin Regine Kramarek und dem Türkischen Generalkonsul Tunca Özçuhadar eröffnet. „Für das Thema Umweltschutz und Klimawandel als grenzüberschreitende Probleme müssen soll alle Menschen zusammenarbeiten„ sagte Tunca Özçuhadar. An der Tagung haben Dmitrij Vaisband, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutsch-Russischer Unternehmer e.V., Dr. Andreas Goldberg, Geschäftsführer der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Dr. Silke Kleinhückelkotten, stellvertretende Geschäftsführerin teilgenommen. Klimaschutz spart Geld! Mareike Welke vom Bundesumweltministerium hat die Klimaschutzinitiative mit ihren Zielen, Instrumenten und potenziellen Energieeinsparmöglichkeiten vorgestellt. „Beim Energieverbrauch können bereits durch kleine Maßnahmen wie z.B. in der Wärmedämmung in Haushalten signifikante Einsparungen möglich sein“ betonte Silke Kleinhückelkotten. Sie unterstrich, dass die meisten klimaschonenden Konsumgewohnheiten einfach und schnell angewendet werden können und sehr selten zu zusätzlichen Kosten führen kann. weiterlesen

Eine Stadt – Viele Sprachen

Am 6. September fand in Dortmund Im Rahmen des Kulturfestivals Merhaba Heimat! eine Tagung statt, die Einblicke in verschiedene Aspekte der Mehrsprachigkeit ermöglichte. Nach den Begrüßungsworten von Jörg Stüdemann, Stadtrat für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund, folgten die etwa 50 Teilnehmenden einem Vortrag von Prof. Dr. Ludger Hoffmann von der TU Dortmund über die Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum. Er wies darauf hin, dass den Mehrsprachigen deutlich mit der Forderung begegnet wird, Deutsch zu sprechen. Die Chance, die in der Mehrsprachigkeit liege, sich zu einer europäischen Gesellschaft zu entwickeln, die sich der Vielfalt der Sprachen und Kulturen verpflichtet hat, werde zu wenig gesehen. Daran anknüpfend sprach Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan vom ZfTI über die Mehrsprachigkeit im Bildungswesen. Ebenso wie im öffentlichen Raum werde in dem Diskurs stärker auf angebliche Defizite fokussiert als auf die Begabungen der Kinder. Um diese Begabungen systematisch zu fördern, stellte Frau Dr. Ekinci-Kocks von der TU Dortmund das Projekt „Sprachkompetenz“ vor, das an der Schnittstelle...
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AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Das ZfTI startet gemeinsam mit dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund und dem „dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ des Dortmunder Umweltamtes das neue Projekt „Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung (AMeG)“. Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen riefen im Oktober 2013 gemeinsam dazu auf, innovative Projektideen zur Energiewende im Ruhrgebiet einzureichen. Eine Expertenjury wählte unter zahlreichen Bewerbungen vier Vorschläge aus. Das Projekt „AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung" konnte die Expertenjury überzeugen. Ziel des zweijährigen Gemeinschaftsprojektes ist es, eine kulturell angepasste Ansprache und Beratung von Migrantinnen und Migranten zur energetischen Gebäudemodernisierung zu entwickeln und direkt umzusetzen. Hintergrund des Projekts ist die wachsende Zahl von Hauseigentümern, die einen Migrationshintergrund haben, von denen ein hoher Anteil türkeistämmig ist. Der Endenergieverbrauch und damit die CO2- Emissionen der privaten Haushalte werden im Wesentlichen durch den energetischen Zustand des Wohngebäudebestandes bestimmt. Somit ist die Gebäudemodernisierung der größte Hebel, um die CO2-Emissionen nachhaltig zu mindern, da bei privaten...
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APIM – Ausbildungsplatzakquise in Migrantenunternehmen

Mit dem APIM-Projekt wurden in Duisburg, Krefeld, Wesel, Oberhausen, Bottrop, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund Netzwerke zur Ausbildungsförderung etabliert, innerhalb derer in Kooperation mit den IHKn freiwillige Ausbildungsplatzakquisiteure gewonnen und geschult wurden. Durch diese Engagierten sind im Rahmen von APIM 124 neue Berufsausbildungsplätze erschlossen worden - und auch nach Projektende werden diese Freiwilligen ihre Arbeit fortsetzten, so dass tatsächlich nachhaltige Strukturen geschaffen wurden....
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Arbeits- und Wirtschaftszentrum (AWZ) Nordstadt

Das Projekt „AWZ  - Ethnische Ökonomie Nordstadt“ wird von Januar 2009 bis Oktober 2012 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ gefördert. Das Programm knüpft an die Ziele des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" an. Das Projekt verfolgt folgende Ziele: 1. Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit, 2. Integration von Jugendlichen in Arbeit und Ausbildung, 3. Stärkung der lokalen Ökonomie - mit Blick auf die Sicherung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die Förderung von qualifizierten Existenzgründungen undBetriebsberatungen. Das Projekt soll die ethnische Ökonomie in der Dortmunder Nordstadt zu stärken. Förderangebote des Arbeitsmarktes werden mit Beschäftigungsmöglichkeiten der ethnischen Ökonomie zusammengebracht, um die Langzeitarbeitslosigkeit unter den Menschen mit Migrationshintergrund in Dortmund und der Nordstadt senken. Die Zielgruppe der ethnischen UnternehmerInnen wird kultursensibel, bedarfsgerecht und individuell zur Krisenabwehr und Erschließung neuer Potenziale beraten. Die Gruppe der arbeitslosen ethnischen Existenzgründer wird sowohl in Einzelberatungen als auch in Gründerwerkstätten zur Unternehmensgründung qualifiziert und in der Festigungsphase als Jungunternehmer begleitet....
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Unternehmensgründung durch Migrantinnen

Gesamtziel des Verbundprojektes (Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Universität Münster und Universität Dortmund) ist die Erarbeitung einer handlungsorientierten Analyse des Gründungsgeschehens bei Migrantinnen. Die auf der Grundlage der Projektarbeit entwickelten, innovativen Instrumente wurden von gründungsorientierten Migrantinnen modellhaft erprobt, in Bewertungsworkshops getestet und dann über den Aufbau eines Beratungsnetzes einer nachhaltigen Verwertung zugeführt. 2009 beteiligt sich das ZfT am Abschlusskongress in Berlin, der die Projektergebnisse der Fachöffentlichkeit vorstellt....
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Verbesserung der Unterstützungsmaßnahmen zur Integration von türkischen Neuzuwanderinnen

Das praxisorientierte Forschungsprojekt erhob in drei Regionen (Aachen, Dortmund, Duisburg) bestehende Angebote für Neuzuwanderinnen und analysierte Verbesserungspotentiale mit Blick auf Inhalte, Erreichung der Zielgruppe und Nachhaltigkeit. Nach Abschluss der Bestandsaufnahme der Angebote in den drei Regionen wurden 21 Interviews mit Verwaltungsmitarbeitern und Maßnahmenträgern sowie 15 Interviews mit betroffenen Frauen geführt. Im Anschluss wurden die Interviews für die Generierung von Handlungsempfehlungen ausgewertet....
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