„Vielfalt macht stark“

Der interkulturelle Wirtschaftstag Essen fand am 30. November im Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) statt. An der Veranstaltung nahm Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen als Ehrengast teil. Das Potenzial der interkulturellen Unternehmen für den Ausbildungsmarkt stand im Fokus des erstmaligen Treffens der UnternehmerInnen mit und ohne Migrationshintergrund, das von der im ZfTI angesiedelten KAUSA Servicestelle Essen initiiert und organisiert wurde .

Rund 60 Gäste folgten der Einladung zum ersten interkulturellen Wirtschaftstag, der durch die Begrüßungsreden von Wolfram Kuschke, Vorstandsvorsitzender des ZfTI und Staatsminister a.D., Klaus Peters, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen und Hans Michaelsen, Geschäftsführer der Aus- und Weiterbildung der IHK zu Essen eröffnet wurde. Herr Kuschke betonte in seiner Rede die vielfältigen Aktivitäten der KAUSA Servicestelle Essen (KSE), die ausbildungsplatzsuchende Jugendliche, ihre Eltern, Betriebe und Multiplikatoren rund um den Bildungs- und Ausbildungsmarkt anspricht und informiert. Über 1000 Personen konnte die KAUSA Servicestelle Essen im ersten Arbeitsjahr mit seinen Beratungs-, Vernetzungs-, Fortbildungs- und Informationsangeboten erreichen. Herr Kuschke bedankte sich für die hervorragende Arbeit beim KSE-Team, das aus Cem Şentürk als Projektleiter sowie den engagierten Projektmitarbeiterinnen Annika Kretschmann und Gülay Kızılocak besteht.

Minister Schmeltzer unterstrich in seiner Rede die Entschlossenheit der Landesregierung, sich weiterhin und verstärkt für die Gleichberechtigung von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund beim Zugang zum Ausbildungsmarkt einzusetzen und verwies dabei auf die zahlreichen und intensiven Initiativen des Landes. Dabei hob er Insbesondere das Präventionsprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hervor, das darauf abzielt, Kinder und Jugendliche bereits im Bildungssystem abzuholen und ihnen rechtzeitig vorhandene und auf die individuelle Situation angepasste Anschlussmöglichkeiten zu eröffnen.

Im Anschluss an die Rede des Ministers diskutierten in einer Gesprächsrunde Erdal Osmancelebioğlu, Vorsitzender IKUA Essen, Nenad Horvat, Regionalleiter der Debeka-Versicherungen in Essen und Bülent Nazlıcan, Rechtsanwalt der Kanzlei Nazlıcan & Demir. Im Fokus der Gesprächsrunde stand die demographische Vielfalt als Chance für Arbeitgeber, Fachkräfte von Morgen bereits heute auszubilden und sich somit auch auf ein zunehmend internationaler werdendes Wirtschaftsumfeld einzustellen. Die Moderation des Gesprächs übernahm Yunus Ulusoy, Programmleiter im ZfTI.

Präsentiert wurde die Veranstaltung von der Agentur für Arbeit Essen, der Industrie- und Handelskammer Essen, dem Verein Interkulturelle Unternehmer und Akademiker Essen (IKUA) e.V., der KAUSA Servicestelle Essen (KSE) in Trägerschaft des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung, der Kreishandwerkerschaft Essen und der Stadt Essen, die durch das Jobcenter vertreten war. Medienpartner der Veranstaltung waren Stadtspiegel Essen und lokalkompass.de.

Der interkulturelle Wirtschaftstag wurde von der KSE als Modellveranstaltung entwickelt und soll künftig einmal im Jahr an wechselnden Standorten stattfinden. Das Konzept und der Umfang werden in den folgenden Jahren mit den Projektpartnern weiterentwickelt. Nach der Projektlaufzeit wird der Verein IKUA die Durchführung der Veranstaltung übernehmen.

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