Wissenschaftliche Begleitung der Kommunalen Integrationszentren und der Landesweiten Koordinierungsstelle

Das 2012 vom NRW-Landtag beschlossene „Teilhabe- und Integrationsgesetz“ ist die Grundlage für die Sicherung und Weiterentwicklung der Angebote zur Sozialintegration von Einwanderern in NRW. So weit hiervon Angebote der Kommunen betroffen sind, ist die wesentlich aus dem Gesetz folgende Neuerung die Einrichtung Kommunaler Integrationszentren (KIn) sowie einer zentralen Landesstelle, die deren Arbeit koordiniert, berät und zur konzeptionellen Weiterentwicklung beiträgt. In den KIn werden zukünftig die Strategien „Integration durch Bildung“ (bisher in den Kommunen bzw. Kreisen institutionell verankert durch die RAAn) und „Integration als Querschnittsaufgabe“ zusammengefasst. Zugleich tragen die Zentren zur Abstimmung der integrationsrelevanten Aktivitäten innerhalb der Kommunen bzw. Kreise bei und sind die Schnittstelle für den Einbezug freier Träger und von Migrantenorganisationen (MOn).
Laut Teilhabe- und Integrationsgesetz erstattet die Landesregierung dem Parlament zum Ende des Jahres 2016 Bericht über die Umsetzung des Gesetzes. Die Erfahrungen mit der Einrichtung der KIn und der Landesstelle sollen vor diesem Hintergrund im Rahmen der Evaluation systematisch erhoben und dokumentiert werden.

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