Evaluation und wissenschaftliche Begleitung des islamischen Religionsunterrichts in NRW

Für die Integrationspolitik spielt die Frage, wie eine bessere gesellschaftliche Integration der Muslime in Deutschland institutionell wie individuell gesteuert und gestaltet werden kann, eine zentrale Rolle. Bei der politischen Umsetzung der Einbeziehung von Zuwanderern hat sich das Land NRW bereits mit einigen bedeutenden Maßnahmen ausgezeichnet; dazu ist, neben dem Integrations- und Teilhabegesetz von Februar 2012, insbesondere die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts (IRU) nach Art. 7, Abs. 3 des GG als reguläres Schulfach ab August 2012 zu zählen. Das ZfTI wird – in Kooperation mit dem Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück (IIT) – federführend die wissenschaftliche Begleitung durchführen, wobei vier Dimensionen des IRU zentral sein werden: Die theologische sowie die pädagogisch-psychologische bei Lehrenden und den Schülern, die integrationspolitische Dimension bei Eltern und den Schülern und die Akzeptanz des Unterrichts bei Schülern, Eltern, Lehrern und dem wissenschaftlichen Beirat des islamischen Religionsunterrichts.

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