Altersvorsorge in der türkeistämmigen Bevölkerung

Die „Rentenlücke“ betrifft nicht nur Einheimische, sondern auch Einwanderer – und letztere noch in besonderem Maße, da bei ihnen aufgrund von geringeren Beiträgen, Ausfallzeiten und Frühverrentungen wegen körperlich strapazierender Tätigkeiten von einem so wie so unterdurchschnittlichen Renteniveau auszugehen ist. Waren in den vergangenen Jahren die Versuche zahlreich, die Bevölkerung für die drohenden finanziellen Risiken im Alter zu sensibilisieren und auf wissenschaftlicher Grundlage Informationsmaßnahmen zu programmieren, sind die Kenntnisse über Einstellungen zur und Voraussetzungen der privaten Altersvorsorge in der größten Einwanderercommunity, bei Menschen aus der Türkei, bisher gering. Im Auftrag des Deutschen Instituts für Altervorsorge erarbeitet das ZfTI im Jahr 2010 daher eine Expertise zum Thema, die auf der repräsentativen Befragung von in Deutschland lebenden Türkeistämmigen basiert.

 

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